Was brauche ich, um einen Online-Hofladen zu erstellen?
Für die Einrichtung brauchst du Produktdaten, Bilder, Pflichtangaben, eine Bankverbindung und einen festgelegten Vertriebsweg. Wer einen Onlineshop "von Hand" baut, muss sich Domain, Hosting, Shop-Software, Zahlungsanbieter und rechtliche Bausteine einzeln zusammensuchen. Bei einer fertigen Hofladen-Plattform fällt all das weg. Welche Angaben erforderlich sind, hängt von Sortiment und Vertriebsweg ab.
Diese Checkliste reicht für den Start:
- Deine Produkte - das, was du ohnehin im Hofladen, am Wochenmarkt oder ab Hof verkaufst: Gemüse, Obst, Fleisch, Käse, Eier, Honig, Backwaren.
- Ein paar Fotos - Handyfotos genügen. Pro Shop kannst du bis zu 10 Bilder in der Galerie zeigen, dazu Bilder je Artikel.
- Pflichtangaben je Produkt - Preis, Menge und je nach Ware die LMIV-Angaben (Zutaten, Allergene, Nährwerte, Herkunft). Die passenden Felder sind direkt am Artikel hinterlegt.
- Eine Bankverbindung - für die Auszahlung deiner Einnahmen. Die Steuernummer oder USt-IdNr. kannst du hinterlegen. Auch die Kleinunternehmer-Regelung nach Paragraf 19 UStG ist abgebildet.
Was du nicht brauchst: keine eigene Domain, kein Hosting, keine Shop-Software, keinen Programmierer, keine separate Zahlungsabwicklung. Diese Technik stellt die Plattform bereit - du füllst nur deinen Shop. Genau das ist der Unterschied zwischen "einen Online-Hofladen erstellen" und "einen kompletten Webshop selbst aufbauen".
Primärquellen (Orientierung, keine Rechtsberatung): LMIV – VO (EU) Nr. 1169/2011; BVL; DSGVO (VO (EU) 2016/679).
Online-Hofladen erstellen: die Schritt-für-Schritt-Anleitung
So gehst du von der Anmeldung bis zum ersten Verkauf vor. Die Schritte bauen aufeinander auf, du kannst aber jederzeit speichern und später weitermachen.
Konto anlegen (online). Du legst dein Konto mit E-Mail und Passwort an - direkt online, ohne Mindestlaufzeit und ohne Kreditkarte. Hier geht es direkt los: Konto anlegen.
Hof- und Shop-Profil anlegen. Du gibst deinem Online-Hofladen einen Namen, lädst Logo und Galeriebilder hoch und beschreibst kurz deinen Betrieb. Hier legst du auch deine Region und dein Liefer- beziehungsweise Abholgebiet fest, damit dich die richtigen Kunden finden.
Produkte einstellen. Du legst Artikel mit Bild und Preis an. Bei Bedarf nutzt du Varianten nach Gewicht, Sorte oder Größe, variable Gewichtsabrechnung (zum Beispiel Fleisch nach Schlachtgewicht) und Mengenrabatte. LMIV-Pflichtangaben wie Allergene, Nährwerte und Herkunft trägst du direkt am Artikel ein. Die Zahl der Produkte ist nicht begrenzt.
Verfügbarkeit, Pfand und Abholung steuern. Du legst fest, an welchen Wochentagen oder in welcher Saison ein Produkt verfügbar ist, ob Vorbestellungen möglich sind und ob du ein Pfandsystem für Gläser oder Kühltaschen brauchst.
Liefer- und Zahlungsoptionen aktivieren. Du wählst aus drei Vertriebswegen - einzeln oder kombiniert: Abholung am Hof, eigene Lieferung mit automatischer Tourenplanung nach dem Milchmann-Prinzip oder bundesweiter DPD-Paketversand mit Temperaturklassen. Die Zahlungsabwicklung über Stripe (Kreditkarte, Link, Klarna, Amazon Pay, Revolut Pay — Apple und Google Pay geräteabhängig) wird automatisch eingerichtet.
Shop live schalten und teilen. Du schaltest den Shop frei und teilst den Link - per WhatsApp, auf Social Media, auf Flyern am Hofladen oder am Marktstand. Ab jetzt können Kunden bestellen, auch als Gast ohne Registrierung.
Verkaufen und Auszahlung erhalten (laufend). Bestellungen laufen mit klarem Status und Push-Benachrichtigung ein, du packst nach Pickliste und Lieferschein. Die Auszahlung erfolgt täglich mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung (innerhalb der Widerrufsfrist). In der Finanzübersicht siehst du alles und exportierst bei Bedarf als CSV, PDF oder DATEV.
Wie lange die Einrichtung dauert, hängt von der Anzahl der Produkte, Bilder und Pflichtangaben ab. Für die Einrichtung kannst du kostenlose Unterstützung per Telefon, Videoanruf oder Nachricht anfragen.
Wie lange dauert die Einrichtung meines Online-Hofladens?
Eine fertige Plattform stellt Technik, Zahlung und Versandlogik bereit. Die Einrichtungsdauer hängt vor allem von der Zahl deiner Produkte sowie von Bildern und Pflichtangaben ab.
- Konto: direkt online anlegen.
- Produkte: Die Dauer hängt von Anzahl, Bildern und Pflichtangaben ab.
- Veröffentlichung: Sobald Shop, Produkte, Vertriebsweg und Zahlungsstatus vollständig sind, kannst du den Shop freischalten.
Bei einem Eigenbau müssen diese Bausteine einzeln ausgewählt, verbunden und gepflegt werden. Eine fertige Plattform bündelt diese Aufgaben. Du kannst klein anfangen - mit einer Handvoll Produkten - und deinen Shop danach jederzeit erweitern.
Was kostet es, einen Online-Hofladen zu erstellen?
Trenne beim Vergleich Einrichtung, laufende Grundgebühr, nutzungsabhängige Entgelte, Zahlungsgebühren, optionale Pakete, Hardware und eigene Arbeitszeit. Nur so vergleichst du Angebote auf derselben Basis.
Farmerino für den Online-Hofladen: keine Einrichtungs- oder monatliche Plattformgebühr und keine Mindestlaufzeit. Bei abgeschlossenen Bestellungen fallen 3,9 % auf den Netto-Warenwert an, gedeckelt auf 149 € pro Monat. Der Kunde trägt zusätzlich 0,25 € Bearbeitungsgebühr pro Bestellung sowie 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang. Diese Posten werden im Checkout separat ausgewiesen.
Separat kalkulieren: Optionale Pakete wie die Kasse, eigene Arbeitszeit, Verpackung, Lieferung oder Versand sowie weitere betriebliche Kosten gehören nicht in den 3,9-Prozent-Satz. Vergleiche deshalb den Deckungsbeitrag je Vertriebsweg und Monat, nicht nur eine einzelne Gebührenposition. Die aktuellen Konditionen stehen auf Partner werden.
Warum ein normaler Onlineshop für einen Hofladen selten reicht
Ein generischer Baukasten wie Shopify oder Wix ist für Lagerware gebaut: feste Artikel, feste Preise, Paketversand. Direktvermarktung tickt anders. Sobald frische, regionale Lebensmittel ins Spiel kommen, fehlen einem Standard-Shop genau die Bausteine, die deinen Alltag ausmachen.
- Lebensmittel-Spezifika eingebaut: Pflichtkennzeichnung, Allergene, Nährwerte und Herkunft musst du in einem generischen Baukasten selbst als geeignete Felder konfigurieren. Bei einer Hofladen-Lösung sind die LMIV-Felder direkt am Artikel vorgesehen.
- Variable Ware und Saison: Verkauf nach Gewicht, Reservierungspuffer bei Fleisch, saisonale und wochentagsbasierte Verfügbarkeit, Vorbestellungen - das kennt ein klassischer Warenkorb nicht.
- Regionale Logistik: Lieferradius, Abholung am Hof und Tourenplanung sind in Standardshops nicht vorgesehen. Ein generischer Shop kennt kein "Lieferung nur im Umkreis" und keine Hof-Abholung.
- Kühlkette und Frischeversand: Wer frische Ware verschickt, braucht Temperaturklassen, passende Verpackung und Sendungsverfolgung - Funktionen, die du im Eigenbau erst mühsam koppeln musst.
- Pfand und Leergut: Gläser und Kühltaschen mit Pfandübersicht verwalten sich in einem Standardshop nicht von selbst.
- Reichweite: Ein einzelner Shop benötigt eigene Vermarktung. Eine regionale Hof-, Regions- und Produktsuche kann zusätzliche Auffindbarkeit schaffen, garantiert aber keine Reichweite oder Bestellungen.
Ein generischer Shop und eine spezialisierte Hofladen-Plattform unterscheiden sich vor allem bei Lebensmittelangaben, Gewichtslogik und regionaler Logistik. Einen vollständigen Funktionsvergleich zwischen Farmerino, einem generischen Shop und Social Media findest du auf der Seite Funktionen.
Darf ich Lebensmittel online verkaufen? Das Rechtliche kurz erklärt
Ob du ein konkretes Lebensmittel online verkaufen darfst, hängt von Betrieb, Produkt, Verarbeitung, Kennzeichnung und Vertriebsweg ab. Zusätzlich zu den lebensmittelrechtlichen Vorgaben können Pflichten des Fernabsatzes greifen. Farmerino stellt technische Felder bereit. Die rechtliche Prüfung und korrekte Befüllung bleiben beim Betrieb.
Worauf es im Kern ankommt:
- Betriebliche Einordnung und Lebensmittelüberwachung: Kläre mit der zuständigen Behörde, welche Registrierung, Anzeige oder Zulassung für deinen Betrieb und dein Sortiment erforderlich ist. Ob zusätzlich eine Gewerbeanmeldung nötig ist, hängt unter anderem von Urproduktion, Zukauf und Verarbeitung ab.
- Pflichtkennzeichnung vor dem Kauf: Nach der LMIV müssen Angaben wie Bezeichnung, Zutaten, Allergene und - bei verpackter Ware - Nährwerte schon vor dem Kaufabschluss sichtbar sein. Die Felder dafür sind direkt am Artikel hinterlegt.
- Allergene, Herkunft und Rückverfolgbarkeit: Welche Angaben vor dem Kauf und bei Übergabe erforderlich sind, hängt von Produkt und Angebotsform ab. Nutze die vorgesehenen Felder und prüfe die Anforderungen mit der zuständigen Stelle.
- Impressum, Datenschutz, Widerruf: Ein Online-Verkauf braucht Impressum, DSGVO-konformen Datenschutz und Hinweise zum Widerruf. Farmerino betreibt die Datenhaltung in Deutschland und verschlüsselt die Übertragung. Deine eigenen Datenschutzinformationen bleiben in deiner Verantwortung.
- Steuern: Steuernummer oder USt-IdNr. lassen sich hinterlegen, die Kleinunternehmer-Regelung nach Paragraf 19 UStG ist abgebildet.
Das Ziel dieses Abschnitts ist nicht, dich zu verunsichern, sondern das Gegenteil: Farmerino stellt technische Felder und Abläufe bereit. Die inhaltliche und rechtliche Verantwortung bleibt bei deinem Betrieb. Für rechtsverbindliche Auskünfte zu deinem konkreten Fall sprich im Zweifel mit deiner Lebensmittelüberwachung oder einer fachkundigen Beratung.
Was dein Online-Hofladen alles kann
Der Funktionsumfang umfasst die zentralen Arbeitsabläufe eines Online-Hofladens. Dein Online-Hofladen deckt Produkt, Bestellung, Zahlung und Versand in einem Arbeitsfluss ab.
- Produkte ohne Limit: unbegrenzt viele Artikel, Varianten und Staffelpreise, variable Gewichtsabrechnung, saisonale Verfügbarkeit, Vorbestellungen, Pfandsystem und eine Shop-Galerie mit bis zu 10 Bildern.
- Drei Vertriebswege: Abholung am Hof, eigene Lieferung mit automatischer Tourenplanung samt Picklisten und Lieferscheinen sowie bundesweiter DPD-Versand mit Temperaturklassen, Paket-Splitting und Sendungsverfolgung.
- Bestellung und Bezahlung: Gastbestellungen ohne Registrierung, Warenkorb-Abonnements (zum Beispiel für Kistenmodelle), Bestellstatus und Push-Benachrichtigungen. Zahlung über Stripe mit Kreditkarte, Link, Klarna, Amazon Pay und Revolut Pay — Apple und Google Pay je nach Endgerät.
- Finanzen: tagesgenaue Auszahlung mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung, Finanzübersicht und Export als CSV, PDF oder DATEV.
- Vertrauen und Wachstum: Bewertungssystem mit Anbieter-Antworten und kostenlose Unterstützung für die Einrichtung per Telefon, Videoanruf oder Nachricht.
- Gebündelte Lieferung: Ein Fahrbetrieb veröffentlicht ein Gebiet - wo er fährt, an welchen Tagen, wie viele Stopps er schafft -, mehrere Höfe im selben Umkreis übernehmen es, und die Bestellungen aller laufen am Liefertag über eine Route. Für die Vermittlung fällt keine Gebühr an. Die Liefergebühr zahlt dein Kunde, sie geht an den Fahrbetrieb, und der gibt davon 3,9 % des Fahrtentgelts als Plattformanteil ab.
- Handwerk im Lohn: Freigeschaltet ist derzeit der Fahrer-Weg für gebündelte Lieferungen. Die Vermittlung ist für dich gebührenfrei, und der Fahrbetrieb gibt vom Fahrtentgelt den Plattformanteil ab. Schlachtung, Zerlegung und sechzehn weitere Gewerke sind technisch vorbereitet, aber noch nicht buchbar.
Den vollständigen Überblick mit allen Funktionen und Partner-Stufen findest du auf den Seiten Funktionen und Partner-Vorteile.
Wie kommen die Bestellungen zum Kunden?
Die Frage entscheidet mehr über deinen Alltag als jede Einstellung im Shop. Drei Wege sind üblich, und du kannst sie kombinieren: Abholung am Hof vermeidet eine eigene Zustelltour, verursacht aber Aufwand für Bereitstellung und Übergabe. Versand ermöglicht eine überregionale Zustellung, verlangt jedoch geeignete Verpackung und bei gekühlter Ware eine belastbare Kühlkette. Lieferung ins Umland erfordert eine Kalkulation aus Stopps, Strecke, Fahrzeug und Arbeitszeit.
Genau dafür gibt es auf Farmerino gebündelte Lieferung. Ein Fahrbetrieb veröffentlicht ein Gebiet: wo er fährt, an welchen Tagen, wie viele Stopps er an einem Tag schafft und was ihm eine Fahrt mindestens wert ist. Du übernimmst dieses Gebiet, und es wird dein Liefergebiet. Am Liefertag werden die Bestellungen aller Höfe dieses Gebiets zu einer Route zusammengefasst - der Fahrer lädt bei allen und liefert anschließend in der berechneten Reihenfolge aus. Das Fahrtentgelt und die Aufteilung müssen vor der Übernahme des Gebiets geprüft werden.
Was du dafür wissen musst: Ihr schließt einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, weil der Fahrer die Lieferadressen deiner Kunden sieht - beide bestätigen ihn direkt in der Plattform. Das Fahrtentgelt geht an den Fahrbetrieb, der davon den Plattformanteil abgibt. Und überbuchen kann den Fahrer niemand: Die Stopp-Obergrenze hängt an seinem Gebiet und wird über alle Höfe zusammen gezählt. Wer selbst im Lohn fährt, findet die Gegenseite unter Fahrer werden.
Jetzt deinen Online-Hofladen erstellen
Du hast alles gesehen, was du brauchst: die Anleitung, die Kosten, das Rechtliche und den Unterschied zu einem Standard-Shop. Der nächste Schritt ist klein und ohne fixe Plattformkosten - du legst dein Konto an, fügst deine ersten Produkte hinzu und schaltest deinen Shop frei. Keine Mindestlaufzeit, keine Kreditkarte, keine Monatsgebühr.
So geht es weiter:
- Konto anlegen: Konto anlegen und direkt online registrieren.
- Erst mehr erfahren: Auf Partner werden erfährst du, wie der Einstieg abläuft, und auf Funktionen siehst du alle Möglichkeiten im Detail.
- Persönliche Beratung: Bei Fragen zur Einrichtung kannst du kostenlose Unterstützung per Telefon, Videoanruf oder Nachricht anfragen.
Aus deinen Produkten und ein paar Fotos wird Schritt für Schritt ein eigener Online-Hofladen. Verkauf direkt, ohne Zwischenhandel, an Kunden in deiner Region und bundesweit.
Häufige Fragen
Ist der Online-Hofladen kostenlos?
Nein, der Betrieb ist nicht insgesamt kostenlos. Für den Online-Hofladen gibt es keine Einrichtungs- oder monatliche Plattformgebühr und keine Mindestlaufzeit. Bei abgeschlossenen Bestellungen fallen 3,9 % auf den Netto-Warenwert an, gedeckelt auf 149 €/Monat. Der Kunde trägt zusätzlich die im Checkout ausgewiesenen Bearbeitungs- und Zahlungsentgelte. Optionale Pakete, etwa die Kasse, haben eigene Preise.
Wie lange dauert es, bis mein Online-Hofladen online ist?
Das Konto ist direkt online angelegt. Wie lange die Einrichtung bis zur Veröffentlichung dauert, hängt von Anzahl und Vollständigkeit der Produkte und Bilder ab. Du kannst klein starten und den Shop jederzeit erweitern.
Brauche ich technische Kenntnisse, eine eigene Website oder eine Domain?
Nein. Du brauchst keine Programmierkenntnisse, keine eigene Domain und kein Hosting. Die gesamte Technik - Shop, Zahlung, Versandlogik - stellt die Plattform bereit. Du füllst nur deinen Shop mit Produkten und Fotos. Genau das unterscheidet das Erstellen eines Online-Hofladens vom Aufbau eines kompletten Webshops in Eigenregie.
Darf ich Lebensmittel überhaupt online verkaufen, und was muss ich rechtlich beachten?
Ja, das ist erlaubt. Es gelten dieselben Regeln wie im Hofladen vor Ort, plus einige Fernabsatz-Pflichten. In der Regel brauchst du eine Gewerbeanmeldung und eine Registrierung deines Lebensmittelbetriebs bei der zuständigen Behörde. Pflichtangaben nach LMIV (inklusive Allergene) müssen vor dem Kauf sichtbar sein, dazu kommen Impressum, Datenschutz und Widerrufshinweise. Vieles davon ist in der Plattform bereits vorbereitet. Für deinen konkreten Fall sprich im Zweifel mit deiner Lebensmittelüberwachung.
Welche Kennzeichnung (Allergene, Nährwerte, Herkunft) muss ich angeben?
Nach der LMIV gehören je nach Produkt Bezeichnung, Zutaten, Allergene und - bei verpackter Ware - Nährwerte zu den Pflichtangaben, und sie müssen vor dem Kaufabschluss sichtbar sein. Allergene sind auch bei loser Ware anzugeben. Die passenden Felder sind bei Farmerino direkt am Artikel hinterlegt, sodass du sie strukturiert eintragen kannst.
Wie funktioniert der Versand frischer Produkte, und kann ich nur Abholung am Hof anbieten?
Du wählst aus drei Vertriebswegen, einzeln oder kombiniert: Abholung am Hof, eigene Lieferung mit automatischer Tourenplanung nach dem Milchmann-Prinzip und bundesweiter DPD-Paketversand mit Temperaturklassen für gekühlte, tiefgekühlte oder Raumtemperatur-Ware. Du kannst dich auch ausschließlich auf Abholung oder auf Lieferung in deinem Umkreis beschränken.
Welche Zahlungsarten kann ich anbieten und wie bekomme ich mein Geld?
Die Zahlung läuft über Stripe und umfasst laut Funktionsumfang Kreditkarte, Link, Klarna, Amazon Pay und Revolut Pay — Apple Pay und Google Pay je nach Endgerät. Die Auszahlung erfolgt täglich mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung innerhalb der Widerrufsfrist. In der Finanzübersicht siehst du alle Einnahmen und kannst sie als CSV, PDF oder DATEV exportieren.
Warum nicht Shopify, Wix oder ein kostenloser Baukasten nutzen?
Generische Baukästen sind für Lagerware gebaut und kennen die Besonderheiten der Direktvermarktung nicht: LMIV-Pflichtangaben, Verkauf nach Gewicht, saisonale Verfügbarkeit, Lieferradius, Hof-Abholung, Kühlversand und Pfand musst du dort selbst zusammenbauen oder über Zusatz-Apps koppeln. Kostenlose Varianten sind zudem oft stark limitiert, und Domain sowie Hosting stellst du selbst. Eine Hofladen-Plattform bündelt diese Funktionen und kann den Betrieb über regionale Suchseiten auffindbar machen. Reichweite oder Bestellungen werden nicht zugesichert.
Gibt es eine Mindestlaufzeit oder monatliche Plattformgebühr?
Für den Online-Hofladen gibt es keine Mindestlaufzeit sowie keine Einrichtungs- oder monatliche Plattformgebühr. Bei abgeschlossenen Bestellungen fallen 3,9 % auf den Netto-Warenwert an, gedeckelt auf 149 €/Monat. Optionale Pakete haben eigene Preise und Bedingungen. Prüfe sie vor der Buchung.
Wie viele Produkte kann ich in meinem Online-Hofladen einstellen?
So viele du möchtest - die Zahl der Produkte ist nicht begrenzt. Du kannst Artikel mit Varianten nach Gewicht, Sorte oder Größe anlegen, Staffelpreise und Mengenrabatte vergeben und pro Shop eine Galerie mit bis zu 10 Bildern zeigen.
Dein Rechenbeispiel
Rechne aus, was bei dir bleibt
Bei Farmerino zahlst du 0 € Einrichtung und 0 € im Monat. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Farmerino behält 3,9 % je abgeschlossenem Verkauf, gedeckelt auf 149 € im Monat. Stelle deinen geplanten Netto-Warenwert ein und sieh den Betrag nach diesem Abzug.
Anteil (3,9 %, höchstens 149 €)
98 €
pro Monat
Bleibt bei dir
2.402 €
pro Monat
Hochgerechnet
28.830 €
pro Jahr
Der Rechner berücksichtigt ausschließlich den Anteil von 3,9 %, gedeckelt auf 149 € im Monat. Eigene Kosten, Steuern, Rückerstattungen sowie optionale Pakete sind nicht enthalten. Die separat ausgewiesenen Bearbeitungs- und Zahlungsentgelte trägt der Kunde. Ab rund 3.820 € Netto-Warenwert bleibt es bei 149 €.
Konto anlegenBereit für deinen eigenen Online-Hofladen?
Farmerino erhebt keine Einrichtungs- oder Monatsgebühr und hat keine Mindestlaufzeit. Vom Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen behält Farmerino 3,9 %, gedeckelt auf 149 € pro Monat. Unterstützung bei der Einrichtung kannst du kostenlos anfragen.
