Die vier Vertriebswege auf einen Blick
Wer regionale Lebensmittel erzeugt — als Landwirt, Imker, Käserei, Bäckerei, Hofladen, Fischer oder Genossenschaft — hat im Kern vier Möglichkeiten, seine Ware in den Markt zu bringen. Jeder Weg hat ein eigenes ökonomisches Profil. Es gibt nicht den einen richtigen Kanal, sondern den, der zu Betrieb, Produkt und Zielen passt.
- Direktvermarktung (ab Hof, eigene Lieferung, Paketversand): Sie verkaufen ohne Zwischenhandel direkt an den Endkunden. Die gesamte Handels- und Verarbeitungsspanne bleibt im Betrieb, Sie bestimmen die Preise selbst — dafür übernehmen Sie Vermarktung, Logistik und Service.
- Großhandel: Sie liefern größere Mengen an Abnehmer, die weitervertreiben. Geringer Eigenaufwand, planbares Volumen — aber Commodity-Preislogik und der niedrigste Stückerlös.
- Einzelhandel / LEH: Ihre Ware steht im Supermarktregal. Reichweite und Volumen sind hoch, der Erzeugeranteil am Verbraucherpreis liegt aber typisch im niedrigen Bereich.
- Export: Ihre Ware geht ins Ausland, meist über Händler. Zusätzliches Absatzvolumen — bei voller Weltmarkt-Preislogik und Währungsrisiko, das beim Exporteur liegt.
Wichtig: Diese Wege schließen sich nicht aus. Viele Betriebe kombinieren sie — etwa Großhandel für die Grundauslastung und Direktvermarktung für die Marge. Mit Farmerino lassen sich die Direktkanäle (Abholung am Hof, eigene Lieferung mit Liefergebieten nach Entfernung oder PLZ und Mindestbestellwerten, bundesweiter DPD-Paketversand) frei kombinieren, ohne dass Sie auf andere Absatzwege verzichten müssen.
Wertanteil-Vergleich: Was beim Erzeuger ankommt
Die zentrale Frage lautet: Wie viel von dem, was der Endkunde zahlt, bleibt am Ende beim Betrieb? Die folgende Tabelle fasst die vier Wege aus Erzeugersicht zusammen. Die Marktangaben sind bewusst vorsichtig gehalten und beziehen sich auf öffentlich verfügbare Quellen (Stand Juni 2026); produkt- und betriebsindividuell weichen die Werte ab.
| Kanal | Erzeuger-Wertanteil | Preishoheit | Kundenbeziehung / Marke | Eigenaufwand | Hauptrisiko |
|---|---|---|---|---|---|
| Direktvermarktung (mit Farmerino) | hoch — volle Handels-/Verarbeitungsspanne bleibt im Betrieb; über Farmerino behalten Sie rund 90–92 % des Umsatzes | ja — Sie legen die Preise selbst fest | ja — eigener gebrandeter Hofladen, direkte Bindung | hoch — Vermarktung, Logistik, Service, Präsenz | Eigenaufwand kann Marge aufzehren; Skalierung begrenzt |
| Großhandel | niedrig — Commodity-/Marktpreislogik | nein — Sie sind Preisnehmer | nein | gering | volle Preisvolatilität, austauschbare Ware ohne Markenwert |
| Einzelhandel / LEH | laut öffentlich verfügbaren Angaben typisch rund 20–25 % des Verbraucherpreises (je nach Produkt etwa 4 % bis 41 %) | nein — Preisnehmer gegenüber konzentriertem Handel | nein — der Kunde gehört dem Händler | gering bis mittel | Marktmacht weniger großer Ketten, mögliche Listungsgebühren, Margendruck |
| Export | Weltmarktpreis (volatil) | nein | nein | gering (beim Erzeuger) | Währungs- und Logistikrisiko (beim Exporteur), hohe Volatilität |
Die Faustregel hinter diesen Zahlen formuliert das Thünen-Institut (laut Projektbeschreibung zur Marktanalyse, Stand Juni 2026) sinngemäß so: Der Erzeugeranteil ist umso niedriger, je stärker das Produkt verarbeitet ist und je aufwendiger Handel und Logistik entlang der Kette sind. Wer den Wertanteil halten will, muss entweder verarbeiten, direkt vermarkten — oder beides.
Direktvermarktung: mehr Marge, Preishoheit und Kundenbeziehung
Der entscheidende Vorteil der Direktvermarktung ist strukturell: Ohne Zwischenhandel bleibt die gesamte Handels- und Verarbeitungsspanne im Betrieb. Sie legen die Preise selbst fest (Preishoheit) und bauen eine direkte Beziehung zu Ihren Kunden auf. Laut Branchenquellen (z. B. agrarraum.info, Stand Juni 2026) liegt der Wertanteil damit deutlich über dem typischen LEH-Niveau — die exakte Quote ist aber betriebs- und produktindividuell und sollte sauber durchgerechnet werden.
Ein Beispiel aus der Praxis: Im Fleischbereich erzielen Direktvermarkter laut öffentlich verfügbaren Angaben (Stand Juni 2026) ein Vielfaches des Erzeugerpreises, der bei der Vermarktung über den Handel erreicht wird, weil Direktkunden Regionalität schätzen und weniger preissensibel reagieren. Das erleichtert die Preisgestaltung — macht den Erfolg aber auch davon abhängig, dass Sie die Kundenbeziehung aktiv pflegen.
Genau hier setzt Farmerino an, ohne dass Sie zum Technik- oder Logistikexperten werden müssen:
- Eigener gebrandeter Online-Hofladen statt anonymem Listing unter vielen auf einem Marktplatz — der Kunde kauft bei Ihnen, nicht bei einer Plattform.
- Frei kombinierbare Vertriebswege: Abholung am Hof, eigene Lieferung (Liefergebiete nach Entfernung/PLZ, Mindestbestellwerte) und bundesweiter DPD-Paketversand. Eine automatische Tourenplanung nach dem Milchmann-Prinzip erstellt Picklisten und Lieferscheine.
- Paketversand mit automatischer Temperaturklassen-Erkennung (gekühlt, tiefgekühlt, Raumtemperatur), Paket-Splitting, Versand- und Batch-Labels sowie Sendungsverfolgung.
- Saubere Produktpflege: LMIV-Felder am Artikel (Allergene, Nährwerte, Herkunft, Zutaten), Artikelvarianten nach Gewicht, Sorte oder Größe, Preisstaffeln und Mengenrabatt, Pfandsystem und variable Gewichtsabrechnung.
- Integrierte Zahlung über Stripe (Kreditkarte, Klarna, Amazon Pay, Revolut Pay; Apple und Google Pay geräteabhängig). Die Auszahlung erfolgt laut Anbieterangabe täglich mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung.
Mehr zu den Werkzeugen finden Sie auf der Seite Funktionen und im Ratgeber Direktvermarktung-Software.
Die ehrliche Kehrseite: Direktvermarktung kostet Eigenaufwand
Der höhere Wertanteil ist kein geschenkter Gewinn. Direktvermarktung bedeutet Eigenaufwand — und der wird, wie es eine Schweizer Fachpublikation (diegruene.ch, Stand Juni 2026) treffend formuliert, oft unterschätzt: Ein Hofladen ist kein Hobby. Zum Aufwand gehören typischerweise:
- Bestellabwicklung, Verpackung und Logistik,
- Kasse, Buchhaltung und Marketing,
- Kundenbindungs-Aktionen und teils lange Präsenzzeiten,
- Investitionen in Ausstattung sowie ggf. Personal- und Logistikkosten.
Ein Teil des höheren Wertanteils wird durch diesen Mehraufwand wieder aufgezehrt. Deshalb gilt: Direktvermarktung lohnt sich vor allem dann, wenn Sie die Kundenbeziehung wirklich wollen und Zeit dafür einplanen — oder wenn Sie den Aufwand mit Werkzeugen so weit senken, dass die Mehrmarge überwiegt.
Farmerino zielt genau auf diese Aufwandsreduktion, ersetzt aber nicht die unternehmerische Arbeit: Automatische Tourenplanung, Picklisten, Lieferscheine, Versand-Labels und die Temperaturklassen-Erkennung nehmen Routinearbeit ab; Export der Transaktionsdaten als CSV, PDF und DATEV vereinfacht die Buchhaltung. Das Konto ist laut Anbieterangabe in unter zwei Minuten eingerichtet — ohne Kreditkarte und ohne Technikkenntnisse. Ehrlich bleibt: Verpacken, Kundenkontakt und Sortimentspflege bleiben Ihre Aufgabe.
Wann Großhandel, Einzelhandel oder Export die bessere Wahl sind
Direktvermarktung ist nicht für jeden Betrieb und nicht für jede Charge der beste Weg. Die klassischen Kanäle haben klare Stärken — vor allem dort, wo Volumen und null Eigenaufwand wichtiger sind als Wertanteil und Beziehung.
Großhandel passt, wenn Sie große, gleichförmige Mengen verlässlich abgeben wollen und keine Vermarktungskapazität haben. Die Preislogik ist Commodity-getrieben; amtliche Großmarkt-Notierungen (laut BLE/BMLEH, Stand Juni 2026) bilden oft die Verhandlungsbasis. Sie sind Preisnehmer, aber die Mengen sind planbar und der Eigenaufwand ist minimal. Details im Vergleich Direktvermarktung vs. Großhandel.
Einzelhandel / LEH passt, wenn Sie hohe Reichweite und kontinuierliche Abnahme brauchen und die Konditionen mit einer Kette tragfähig sind. Zu bedenken ist die Marktstruktur: Laut öffentlich verfügbaren Angaben (z. B. ZDF, top agrar, Stand Juni 2026) vereinen wenige große Handelsgruppen rund 85 % des LEH-Umsatzes, was die Verhandlungsposition von Lieferanten prägt. Immerhin begrenzt die UTP-Richtlinie (laut BMLEH, Stand Juni 2026) die Zahlungsziele — bei verderblichen Lebensmitteln auf maximal 30 Tage. Mehr dazu im Vergleich Direktvermarktung vs. Einzelhandel.
Export passt, wenn Sie zusätzliches Absatzvolumen erschließen wollen und einen Handelspartner haben, der Logistik und Risiken trägt. Deutschland ist laut BMLEH (Stand Juni 2026) ein bedeutender Agrar-Exporteur, und bei einzelnen Produktgruppen wie Milch geht ein erheblicher Teil ins Ausland. Die Preisbildung folgt aber dem Weltmarkt, und ein starker Euro kann die Wettbewerbsfähigkeit der Ware belasten — das konkrete Ausmaß ist nicht eindeutig zu beziffern. Details im Vergleich Direktvermarktung vs. Export.
Kurz: Geht es um maximales Volumen bei minimalem Eigenaufwand, sind diese Kanäle oft die rationalere Wahl. Geht es um Wertanteil, Preishoheit und eine eigene Kundenbasis, spielt die Direktvermarktung ihre Stärken aus.
Was Direktvermarktung mit Farmerino kostet
Anders als beim Aufbau eines eigenen Hofladen-Shops oder bei langfristigen Handelsverträgen ist das Kostenmodell von Farmerino bewusst risikoarm gehalten. Es gibt keine Einrichtungsgebühr und keine Monatsgebühr. Sie zahlen nur, wenn Sie tatsächlich verkaufen.
| Posten | Höhe | Wer trägt ihn |
|---|---|---|
| Einrichtungsgebühr | 0 EUR | — |
| Monatsgebühr | 0 EUR | — |
| Transaktionsgebühr | 8–10 % auf den Netto-Warenwert, nur bei erfolgreichen Verkäufen (Start 10 %; über das Empfehlungsprogramm und ab 5.000 EUR Monatsumsatz dauerhaft bis auf 8 % reduzierbar) | Verkäufer |
| Plattformgebühr je Bestellung | 0,25 EUR als separater Posten | Kunde — belastet Ihren Erlös nicht |
Unter dem Strich behalten Sie damit rund 90–92 % Ihres Umsatzes. Es gibt keinen Vertrag, keine Mindestlaufzeit, und Sie können jederzeit kündigen. Damit trägt die Plattform einen Teil des unternehmerischen Risikos mit: Bleiben Verkäufe aus, entstehen Ihnen keine fixen Kosten.
Im direkten Vergleich der Wertanteile bedeutet das: Wo im LEH laut öffentlich verfügbaren Angaben (Stand Juni 2026) oft nur ein niedriger Anteil des Verbraucherpreises beim Erzeuger ankommt, bleibt bei der Direktvermarktung über Farmerino der große Teil im Betrieb — abzüglich der genannten Transaktionsgebühr und Ihres Eigenaufwands. Die Datenhaltung ist DSGVO-konform, per SSL gesichert und auf Servern in Deutschland.
Entscheidungshilfe: Welcher Weg passt zu Ihrem Betrieb?
Eine ehrliche Orientierung statt Pauschalurteil. Prüfen Sie, welche Aussage am ehesten auf Sie zutrifft:
- Sie wollen die volle Marge, eigene Preise und Stammkunden und können Zeit für Vermarktung und Logistik aufbringen: Direktvermarktung ist Ihr Hauptweg. Ein gebrandeter Online-Hofladen mit Abholung, eigener Lieferung und Paketversand bündelt das in einem System.
- Sie produzieren große, gleichförmige Mengen und haben wenig Vermarktungskapazität: Großhandel sichert die Grundauslastung — lesen Sie Direktvermarktung vs. Großhandel.
- Sie brauchen kontinuierliche Abnahme und hohe Reichweite und finden tragfähige Konditionen: Einzelhandel kann passen — Abwägung in Direktvermarktung vs. Einzelhandel.
- Sie haben Auslandsnachfrage und einen Partner für Logistik und Risiken: Export erweitert den Absatz — Details in Direktvermarktung vs. Export.
- Sie wollen mehrere Wege kombinieren: Das ist in der Praxis verbreitet und oft am robustesten. Direktvermarktung als margenstarkes Standbein lässt sich mit Farmerino starten, ohne andere Kanäle aufzugeben.
Wenn Sie die Direktvermarktung unverbindlich testen möchten: Das Konto ist laut Anbieterangabe in unter zwei Minuten eingerichtet, ohne Kreditkarte. Bis zum ersten Verkauf steht Ihnen ein persönlicher Ansprechpartner per WhatsApp, Telefon oder E-Mail zur Seite. Mehr zum Einstieg unter Partner werden.
Häufige Fragen
Wie viel vom Verkaufspreis bleibt beim Erzeuger — direkt versus über den Handel?
Über den Handel kommt laut Deutschem Bauernverband (Stand Juni 2026) vom Lebensmittel-Euro im Schnitt rund 23 Cent beim Landwirt an; je nach Produkt schwankt der Erzeugeranteil stark (laut Thünen-Institut etwa von 4 % bei Brotgetreide bis rund 41 % bei Eiern). Bei der Direktvermarktung bleibt dagegen die gesamte Handels- und Verarbeitungsspanne im Betrieb. Über Farmerino behalten Sie nach Abzug der Transaktionsgebühr rund 90–92 % Ihres Umsatzes. Die genaue Quote hängt aber von Produkt, Preis und Eigenaufwand ab.
Warum ist der Erzeugeranteil im Einzelhandel so niedrig?
Laut Thünen-Institut (Stand Juni 2026) ist der Erzeugeranteil umso niedriger, je stärker ein Produkt verarbeitet ist und je aufwendiger Handel und Logistik entlang der Kette sind. Hinzu kommt die Marktstruktur: Laut öffentlich verfügbaren Angaben (z. B. ZDF, top agrar, Stand Juni 2026) vereinen wenige große Handelsgruppen rund 85 % des LEH-Umsatzes, was die Verhandlungsposition einzelner Lieferanten prägt.
Ist Direktvermarktung immer besser als Großhandel oder LEH?
Nein. Direktvermarktung bringt mehr Wertanteil, Preishoheit und Kundenbeziehung, kostet aber Eigenaufwand für Vermarktung, Logistik und Service. Großhandel, Einzelhandel und Export liefern Volumen bei minimalem Eigenaufwand, lassen aber wenig Wertanteil und keine Endkundenbeziehung. Wenn maximales Volumen bei minimalem Aufwand zählt, sind die klassischen Kanäle oft die rationalere Wahl. Viele Betriebe kombinieren die Wege.
Was kostet die Direktvermarktung über Farmerino?
Es gibt keine Einrichtungs- und keine Monatsgebühr. Fällig wird nur eine Transaktionsgebühr von 8–10 % auf den Netto-Warenwert, ausschließlich bei erfolgreichen Verkäufen (Start 10 %, über das Empfehlungsprogramm und ab 5.000 EUR Monatsumsatz dauerhaft bis auf 8 % reduzierbar). Zusätzlich trägt der Kunde 0,25 EUR Plattformgebühr je Bestellung als separaten Posten, der Ihren Erlös nicht belastet. Unter dem Strich behalten Sie rund 90–92 % Ihres Umsatzes.
Gibt es bei Farmerino einen Vertrag oder eine Mindestlaufzeit?
Nein. Es gibt keinen Vertrag und keine Mindestlaufzeit, und Sie können jederzeit kündigen. Das Konto ist laut Anbieterangabe in unter zwei Minuten eingerichtet — ohne Kreditkarte und ohne Technikkenntnisse. Damit lässt sich die Direktvermarktung unverbindlich testen, ohne andere Vertriebswege aufzugeben.
Kann ich Direktvermarktung und Handel gleichzeitig betreiben?
Ja, das ist in der Praxis verbreitet und oft am robustesten — etwa Großhandel für die Grundauslastung und Direktvermarktung für die Marge. Farmerino bildet die Direktkanäle ab (Abholung am Hof, eigene Lieferung mit Liefergebieten nach Entfernung oder PLZ und Mindestbestellwerten, bundesweiter DPD-Paketversand) und zwingt Sie nicht, auf andere Absatzwege zu verzichten.
Wie hoch ist der Eigenaufwand bei der Direktvermarktung wirklich?
Ehrlich gesagt nicht zu unterschätzen: Bestellabwicklung, Verpackung, Logistik, Kasse, Buchhaltung, Marketing und Kundenkontakt gehören dazu, teils mit langen Präsenzzeiten. Ein Teil des höheren Wertanteils wird dadurch wieder aufgezehrt. Farmerino senkt den Routineaufwand durch automatische Tourenplanung, Picklisten, Lieferscheine, Versand-Labels und Temperaturklassen-Erkennung sowie Datenexport als CSV, PDF und DATEV — die Sortiments- und Kundenpflege bleibt aber Ihre Aufgabe.
Welche Zahlungsarten und Auszahlungen bietet Farmerino?
Die Zahlung ist über Stripe integriert: Kreditkarte, Klarna, Amazon Pay und Revolut Pay; Apple Pay und Google Pay sind geräteabhängig verfügbar. Die Auszahlung erfolgt laut Anbieterangabe täglich mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung. Die Datenhaltung ist DSGVO-konform, per SSL gesichert und auf Servern in Deutschland.
Für welche Erzeuger eignet sich Farmerino?
Für Erzeuger regionaler Lebensmittel in Deutschland — Landwirte, Imker, Käsereien und Molkereien, Bäckereien, Hofläden, Fischer und Räuchereien sowie Genossenschaften — unabhängig von Betriebsgröße oder Technikwissen. Ein persönlicher Ansprechpartner begleitet Sie per WhatsApp, Telefon oder E-Mail bis zum ersten Verkauf.
Welche Risiken haben Großhandel und Export für den Erzeuger?
Im Großhandel gilt Commodity-Preislogik: Sie sind Preisnehmer und tragen die volle Preisvolatilität, die Ware ist weitgehend austauschbar. Beim Export folgt die Preisbildung dem Weltmarkt; ein starker Euro kann die Wettbewerbsfähigkeit belasten (das konkrete Ausmaß ist nicht eindeutig zu beziffern, Stand Juni 2026), während Währungs- und Logistikrisiken primär beim Exporteur liegen. In beiden Fällen entsteht keine eigene Kundenbeziehung und kein Markenwert.
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