Honig online verkaufen: die kurze Antwort für Imker
Als Imker darfst du deinen eigenen Honig direkt online verkaufen - rechtlich gilt das als Verkauf eines Erzeugnisses der Urproduktion, also nicht automatisch als Gewerbe. Mit einer Direktvermarktungs-Plattform wie Farmerino richtest du deinen eigenen Online-Hofladen laut Anbieterangabe in unter 2 Minuten ein, ohne eigene Website, ohne Technikwissen und ohne Vertrag. Es fallen keine Einrichtungs- und keine Monatskosten an (0 Euro fix); fällig wird nur eine Plattform-Marge von 3,9 Prozent je erfolgreichem Verkauf, gedeckelt auf 149 Euro im Monat.
Der entscheidende Unterschied zum Wiederverkauf über Läden oder Großhandel: Beim Direktverkauf bleibt der Löwenanteil der Wertschöpfung bei dir. Statt rund 35 Prozent im Großhandel oder etwa 45 Prozent im Supermarkt behältst du beim Direktverkauf über Farmerino den größten Teil des Verkaufspreises. Dein Honig, dein Preis, deine Kunden.
Warum dein Honig direkt zum Kunden gehört
Du kennst das: Jedes Glas ist Handarbeit. Völker pflegen, schleudern, klären, rühren, abfüllen, etikettieren - und am Ende drückt der Wiederverkäufer den Einkaufspreis, während im Regal das Doppelte steht. Diese Spanne ist deine Arbeit, die jemand anderes vereinnahmt. Das frustriert, und das muss nicht so bleiben.
Stell dir stattdessen vor, deine Stammkunden bestellen direkt bei dir: Sie kennen deinen Namen, deinen Stand am Bienenvolk und wissen, dass dein Lindenhonig vom Baum am Feldrand kommt. Genau diese Nähe zahlen Menschen gern - und der volle Verkaufspreis landet bei dir. So sieht der Vergleich der Wertschöpfung aus:
| Vertriebsweg | Anteil, der beim Imker bleibt |
|---|---|
| Großhandel / Abfüller | rund 35 Prozent |
| Supermarkt / Wiederverkauf | rund 45 Prozent |
| Wochenmarkt | rund 75 Prozent |
| Direktverkauf über Farmerino | 3,9 % Marge (Deckel 149 €/Mon.) |
Der Online-Hofladen ist dabei kein Ersatz für deinen Hofverkauf oder den Wochenmarktstand, sondern die Verlängerung: Er verkauft auch dann, wenn du an den Völkern stehst, und erreicht Kunden, die nie an deinem Hof vorbeikommen. Mehr zur Logik der Direktvermarktung findest du in unserem Leitfaden.
Sorten, Glasgrößen und Varianten richtig anlegen
Honig ist kein Einheitsprodukt - und genau das ist deine Stärke im Direktverkauf. Frühtrachthonig, Sommerblüten, Wald-, Linden-, Raps- oder Akazienhonig, dazu cremig gerührt oder flüssig, im 250-, 500- oder 1000-Gramm-Glas: Diese Vielfalt willst du sauber abbilden, ohne dass dein Shop unübersichtlich wird.
In deinem Online-Hofladen legst du das über Varianten und Staffelpreise an. So gehst du vor:
- Eine Produktseite pro Sorte - zum Beispiel "Sommerblütenhonig" - mit Foto, kurzer Geschmacksbeschreibung und Herkunft (Trachtquelle, Region).
- Glasgrößen als Varianten - 250 g, 500 g, 1 kg - jeweils mit eigenem Preis. Der Kunde wählt direkt am Artikel, du brauchst keine Dubletten.
- Mengenrabatte über Staffelpreise - ab drei oder sechs Gläsern ein günstigerer Stückpreis, ideal für Stammkunden und kleine Wiederverkäufer, die du selbst belieferst.
- Saisonale Verfügbarkeit - ist die Frühtracht ausverkauft, schaltest du sie über Verfügbarkeit und Vorbestellung auf "vorbestellbar" oder pausierst sie, bis die neue Ernte da ist.
Die Zahl der Produkte ist nicht begrenzt - egal ob du drei Sorten oder fünfzehn führst. Den vollen Funktionsumfang für Produkte und Varianten siehst du auf der Seite Funktionen.
Bruchsicher versenden: Honig im Glas heil verschicken
Die größte Sorge beim Honigversand ist klar: Glas. Ein zerbrochenes Glas im Paket bedeutet eine klebrige Bescherung, eine Reklamation und einen enttäuschten Kunden. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Verpackung und dem integrierten Versand geht das zuverlässig gut - und du hast den ganzen Ablauf in einem System.
So verschickst du Honig sicher:
- Stabiler Karton mit Polsterung - jedes Glas einzeln in Luftpolster oder Wellpappe, Zwischenräume mit Polstermaterial füllen, sodass nichts wackelt. Mehrglas-Pakete mit Gittereinsätzen trennen die Gläser.
- Dicht verschlossen - Deckel fest, bei Bedarf zusätzlich Banderole oder Schrumpffolie, damit auch bei Temperaturschwankungen nichts austritt.
- DPD-Versand direkt eingebaut - du erstellst das Versandlabel im Shop, der Kunde bekommt eine Sendungsverfolgung. Honig ist lange haltbar und nicht kühlpflichtig, deshalb ist der normale Paketversand für dich der einfachste Weg.
- Paket-Splitting bei großen Bestellungen - bestellt jemand zwölf Gläser, teilt das System schwere Sendungen sauber auf, damit Gewichtsgrenzen und Tarife passen.
Neben dem Versand bietest du parallel Abholung ab Hof und eigene Lieferung in deiner Region an - einzeln oder kombiniert. So bedienst du den Nachbarn, der vorbeikommt, genauso wie den Kunden drei Bundesländer weiter. Mehr zu den drei Vertriebswegen steht im Ratgeber Online-Hofladen erstellen.
Kennzeichnung kurz: was aufs Honigglas und in den Shop muss
Honig ist in Deutschland gut geregelt - die Honigverordnung und die LMIV geben den Rahmen vor. Keine Sorge, das ist Routine, und die passenden Felder sind in deinem Online-Hofladen direkt am Artikel hinterlegt, sodass du nichts vergisst. Das Wichtigste in Kürze:
- Verkehrsbezeichnung "Honig" - gegebenenfalls mit zulässiger Sorten- oder Herkunftsangabe (z. B. "Blütenhonig", "Lindenhonig").
- Ursprungsland - bei deutschem Honig vom eigenen Stand also Deutschland; Mischungen sind entsprechend zu kennzeichnen.
- Nettofüllmenge in Gramm sowie Mindesthaltbarkeitsdatum und Loscharge/Charge.
- Name und Anschrift des Imkers oder Abfüllers (verantwortlicher Lebensmittelunternehmer).
- Lagerhinweis wie "kühl und trocken lagern" ist üblich; bei Honig sind keine Zutaten- oder Allergenlisten im klassischen Sinn nötig, da es ein Einzutaten-Erzeugnis ist.
Diese Pflichtangaben müssen im Online-Verkauf schon vor dem Kauf sichtbar sein - dafür sind die Produktfelder in Farmerino vorgesehen. Für deinen konkreten Fall (etwa bei zugekaufter Ware oder besonderen Auslobungen) gibt dir deine Lebensmittelüberwachung oder ein Imkerverband verbindliche Auskunft. Eine saubere Herkunftskennzeichnung ist dabei nicht nur Pflicht, sondern dein stärkstes Verkaufsargument: Regionalität schafft Vertrauen.
Was kostet der Verkauf - und wann bekommst du dein Geld?
Damit der Direktverkauf sich rechnet, muss das Kostenmodell zu einem kleinen Imkereibetrieb passen. Heißt: kein Risiko vorab, keine Fixkosten, die auch in einem schwachen Monat draufgehen. Genau so ist Farmerino aufgebaut - du zahlst nur, wenn du tatsächlich verkaufst.
- 0 Euro Einrichtung, 0 Euro pro Monat - kein Vertrag, monatlich kündbar, kein Abo-Zwang. Du startest komplett risikofrei.
- Plattform-Marge 3,9 Prozent auf den Netto-Warenwert, nur bei erfolgreichen Verkäufen. Für alle Verkäufer gleich, ohne Rabatte, und auf 149 Euro pro Monat gedeckelt - ab rund 3.820 Euro Monatsumsatz zahlst du nie mehr als 149 Euro.
- 0,25 Euro Bearbeitungsgebühr pro Bestellung - die trägt der Kunde als separater Posten, nicht du.
- Auszahlung täglich über Stripe, mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung innerhalb der Widerrufsfrist. In der Finanzübersicht siehst du jeden Verkauf und exportierst bei Bedarf als CSV, PDF oder DATEV.
Rechne es an deinem Glas durch: Verkaufst du ein 500-g-Glas für 8 Euro, bleiben dir bei 3,9 Prozent Marge rund 7,69 Euro - und der Kunde trägt die 0,25 Euro Bearbeitung obendrauf. Beim Wiederverkauf über den Handel hättest du für dasselbe Glas oft nur rund die Hälfte des Endpreises gesehen. Den vollen Modellvergleich findest du im Vergleich.
Aus Honigkäufern werden Stammkunden
Honig ist ein Wiederholungskauf - wer deinen mag, kauft ihn wieder. Diesen Vorteil spielst du im eigenen Online-Hofladen voll aus, statt ihn an einen anonymen Handelskanal zu verschenken. Aus einem einmaligen Glas im Geschenkkorb wird so ein Kunde, der dreimal im Jahr nachbestellt.
- Abo-Kisten / Lieferabos - biete ein "Honig-Abo" an, das automatisch alle paar Monate ausgeliefert wird. Wie das als Modell funktioniert, zeigt der Ratgeber Gemüsekiste anbieten - dasselbe Prinzip trägt auch eine Honig- oder Imkerei-Box.
- Bewertungen - zufriedene Kunden hinterlassen Sterne und Text, du antwortest direkt. Das schafft Vertrauen bei neuen Besuchern und hebt dich von austauschbarer Regalware ab.
- Analytics-Dashboard - du siehst, welche Sorte läuft, wann nachbestellt wird und welcher Kanal Kunden bringt. So planst du Schleuderung und Abfüllung gezielter.
- Sichere Konten mit MFA und Serverstandort Deutschland - dein Shop und deine Kundendaten sind geschützt.
Kunden in deiner Nähe finden dich außerdem über die regionale Marktplatz-Suche Direktvermarkter in der Umgebung - du musst deine Reichweite also nicht allein aufbauen.
Jetzt deinen Honig-Hofladen erstellen
Du hast alles beisammen, was du brauchst: deine Gläser, ein paar Handyfotos und das Wissen, dass dein fairer Preis künftig bei dir bleibt. Der nächste Schritt ist klein und ohne Risiko - kein Vertrag, keine Kreditkarte, keine Monatsgebühr.
So geht es weiter:
- Sofort loslegen: Kostenlos starten und deinen Online-Hofladen in unter 2 Minuten anlegen.
- Erst mehr erfahren: Auf Partner werden siehst du, wie der Einstieg abläuft, und auf Funktionen alle Möglichkeiten im Detail.
- Schritt für Schritt: Der Ratgeber Online-Hofladen erstellen führt dich durch die Einrichtung - vom Profil bis zum ersten Versandlabel.
Aus deinem Honig wird heute noch ein eigener Online-Hofladen. Verkauf direkt, ohne Zwischenhandel, an Kunden in deiner Region und bundesweit - und behalte den größten Teil deines Preises.
Häufige Fragen
Darf ich als Imker meinen Honig einfach online verkaufen?
Ja. Eigener Honig gilt als Erzeugnis der Urproduktion, der Verkauf ist daher nicht automatisch ein Gewerbe. Du meldest deinen Betrieb als Lebensmittelunternehmer bei der zuständigen Behörde an und hältst die Pflichtangaben nach Honigverordnung und LMIV ein. Sobald du in größerem Umfang fremde Ware zukaufst, kann ein gewerblicher Anteil entstehen - das klärt dir im Zweifel das Finanzamt oder dein Imkerverband.
Was kostet es, meinen Honig über Farmerino online zu verkaufen?
Das Erstellen und Betreiben des Online-Hofladens kostet nichts fix: keine Einrichtungsgebühr, keine Monatsgebühr, kein Vertrag. Fällig wird nur eine Plattform-Marge von 3,9 Prozent auf den Netto-Warenwert, für alle Verkäufer gleich und ausschließlich bei erfolgreichen Verkäufen, gedeckelt auf 149 Euro pro Monat (ab rund 3.820 Euro Monatsumsatz zahlst du nie mehr als 149 Euro). Zusätzlich trägt der Kunde 0,25 Euro Bearbeitungsgebühr pro Bestellung - nicht du.
Wie verschicke ich Honig bruchsicher, ohne dass Gläser kaputtgehen?
Verpacke jedes Glas einzeln in Luftpolster oder Wellpappe, fülle Zwischenräume aus, sodass nichts wackelt, und verschließe die Deckel fest. Honig ist lange haltbar und nicht kühlpflichtig, daher reicht der normale Paketversand. Den DPD-Versand inklusive Label und Sendungsverfolgung erstellst du direkt im Shop, bei großen Bestellungen teilt das System schwere Sendungen automatisch auf.
Kann ich verschiedene Honigsorten und Glasgrößen abbilden?
Ja. Du legst pro Sorte eine Produktseite an - etwa Frühtracht, Sommerblüten, Lindenhonig - und fügst die Glasgrößen 250 g, 500 g und 1 kg als Varianten mit eigenem Preis hinzu. Über Staffelpreise vergibst du Mengenrabatte ab mehreren Gläsern. Die Zahl der Produkte ist nicht begrenzt, und ausverkaufte Sorten schaltest du auf vorbestellbar oder pausierst sie bis zur nächsten Ernte.
Was muss bei der Kennzeichnung von Honig im Online-Shop stehen?
Pflicht sind unter anderem die Verkehrsbezeichnung Honig (ggf. mit Sorte), das Ursprungsland, die Nettofüllmenge, das Mindesthaltbarkeitsdatum mit Charge sowie Name und Anschrift des Imkers oder Abfüllers. Diese Angaben müssen im Online-Verkauf schon vor dem Kauf sichtbar sein - die passenden Felder sind in Farmerino direkt am Artikel hinterlegt. Verbindliche Auskunft für deinen Fall gibt dir die Lebensmittelüberwachung oder dein Imkerverband.
Wie viel von meinem Verkaufspreis bleibt beim Direktverkauf bei mir?
Beim Direktverkauf über Farmerino bleibt der größte Teil des Verkaufspreises bei dir. Zum Vergleich: Im Großhandel sind es etwa 35 Prozent, im Supermarkt rund 45 Prozent und am Wochenmarkt rund 75 Prozent. Du behältst also deutlich mehr von der Spanne, die deine Arbeit am Bienenvolk wert ist.
Wann bekomme ich mein Geld aus den Honig-Verkäufen ausgezahlt?
Die Auszahlung erfolgt laut Anbieterangabe täglich über Stripe, mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung innerhalb der Widerrufsfrist. In der Finanzübersicht siehst du jeden Verkauf und kannst die Daten als CSV, PDF oder DATEV exportieren. Dafür hinterlegst du einmalig deine Bankverbindung.
Brauche ich eine eigene Website oder Technikkenntnisse?
Nein. Du brauchst keine eigene Domain, kein Hosting und keine Programmierkenntnisse. Den Online-Hofladen richtest du laut Anbieterangabe in unter 2 Minuten ein, indem du Hof-Profil, Honigsorten und Fotos einträgst. Die gesamte Technik - Shop, Zahlung, Versandlogik - stellt die Plattform bereit.
Dein Rechenbeispiel
Rechne aus, was dir bleibt
Bei Farmerino zahlst du 0 € Einrichtung, 0 € im Monat und bindest dich an keinen Vertrag. Fällig wird nur eine Plattform-Marge von 3,9 % je erfolgreichem Verkauf, gedeckelt auf 149 € im Monat. Stell deinen geplanten Monatsumsatz ein und sieh, was dir bleibt.
Plattform-Marge (3,9 %, max. 149 €)
98 €
pro Monat
Dir bleiben
2.402 €
pro Monat
Hochgerechnet
28.830 €
pro Jahr
Gerechnet mit nur 3,9 % Plattform-Marge (gedeckelt auf 149 € im Monat) - ab rund 3.820 € Monatsumsatz zahlst du nie mehr als 149 €. Keine Fixkosten, keine Vertragsbindung, Zahlung nur bei erfolgreichem Verkauf. Zum Vergleich: über den Zwischenhandel bleibt beim Erzeuger oft nur rund ein Drittel des Endpreises.
Kostenlos startenBereit für deinen eigenen Online-Hofladen?
Starte ohne Einrichtungsgebühr, ohne Monatsgebühr und ohne Vertrag. Du zahlst nur bei erfolgreichen Verkäufen, und ein persönlicher Ansprechpartner begleitet dich bis zum ersten Verkauf.
