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Vergleichs-Ratgeber für Direktvermarkter

Hofladen-Software im Vergleich: nach diesen Kriterien wählst du richtig

Kurzantwort: Beim Hofladen-Software-Vergleich zählen Kostenmodell, Vertragsbindung, Liefer-/Abhol-/Abo-Funktionen, Zahlung und LMIV-Tauglichkeit – nicht nur der Sticker-Preis. Farmerino kostet 0 Euro Fix, 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen (Deckel 149 €/Monat). Der Kunde trägt 0,25 € Bearbeitungsgebühr pro Bestellung und 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang. Nutze die Kriterien-Tabelle auf dieser Seite für einen ehrlichen Modellvergleich. Du willst deinen Hofladen online bringen und stehst vor einem Berg an Anbietern, Baukästen und Plattformen? Dann ist die entscheidende Frage nicht "welche ist die beste", sondern "welche passt zu meinem Betrieb, meinen Produkten und meiner Region". Dieser Hofladen-Software-Vergleich gibt dir die Kriterien an die Hand, mit denen du Kosten, Vertragsbindung, Liefer- und Abo-Funktionen, Zahlungsabwicklung und lokale Sichtbarkeit ehrlich gegeneinander stellst – und am Ende eine Entscheidung triffst, die du nicht bereust. Wo Farmerino steht, ordnen wir transparent ein: 0 Euro fix, kein Abo, 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen (gedeckelt auf 149 €/Monat). Mehr zu den Werkzeugen findest du auf der Seite Funktionen .

· Gründer

Aktualisiert am

Hofladen-Software im Vergleich: nach diesen Kriterien wählst du richtig

Worauf kommt es beim Hofladen-Software-Vergleich wirklich an?

Eine gute Hofladen-Software vergleichst du an sechs Kriterien: Kosten und Gebührenmodell, Vertragsbindung, Vertriebswege (Lieferung, Abholung, Versand, Abo-Kisten), Zahlungsabwicklung und Auszahlung, lokale Sichtbarkeit und laufender Aufwand. Wer nur auf den Monatspreis schaut, übersieht die teuren Stellen – etwa Provisionen, Zusatz-Apps oder die Stunden, die du selbst in Aufbau und Pflege steckst.

Die ehrliche Kurzantwort vorweg: Es gibt nicht die eine richtige Lösung für jeden Hof. Ein reiner Abholbetrieb braucht andere Funktionen als ein Hof, der bundesweit Fleischpakete verschickt oder wöchentliche Gemüsekisten im Abo liefert. Dieser Ratgeber gibt dir die Kriterien und eine neutrale Vergleichstabelle, damit du für deinen Betrieb entscheidest. Zur Einordnung: Farmerino setzt auf ein provisionsbasiertes Modell ohne Fixkosten – 0 € Einrichtung, 0 € pro Monat, keine Mindestlaufzeit und 3,9 % Plattform-Marge zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen, gedeckelt auf 149 €/Monat. Wie sich das gegen andere Modelle schlägt, ist genau das, was du gleich selbst beurteilen kannst.

Primärquellen (Orientierung, keine Rechtsberatung): LMIV – VO (EU) Nr. 1169/2011; DSGVO; BLE.

Kriterium 1: Kosten und Gebührenmodell ehrlich vergleichen

Kosten sind der häufigste Stolperstein, weil sie selten dort sitzen, wo man sie erwartet. Bevor du Preise vergleichst, trenne drei Posten sauber: einmalige Fixkosten (Einrichtung, Domain, Design), laufende Fixkosten (Monatsgebühr, Hosting) und variable Kosten (Provision pro Verkauf, Zahlungsgebühren). Erst wenn du alle drei zusammenrechnest, wird ein Modell mit dem anderen vergleichbar.

Die zwei großen Logiken am Markt:

  • Abo-Logik (Monatsgebühr): Du zahlst jeden Monat einen festen Betrag, egal ob du verkaufst. Der Betrag ist planbar, fällt aber auch in umsatzschwachen Monaten an.
  • Provisions-Logik (Anteil pro Verkauf): Du zahlst je Verkauf. Ohne Verkauf entsteht keine variable Plattformgebühr.

Frag bei jedem Anbieter konkret nach: Gibt es eine Einrichtungsgebühr? Fällt eine Monatsgebühr an, auch wenn ich nichts verkaufe? Wie hoch ist die Provision pro Verkauf – und kommen Zahlungsgebühren obendrauf? Sind Funktionen wie Versand oder Abo in einem teureren Tarif eingesperrt?

Wo Farmerino steht: keine Einrichtungsgebühr, keine Monatsgebühr, kein Tarif-Treppchen. Es fällt nur eine Plattform-Marge von 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert an, und das nur bei abgeschlossenen Bestellungen. Der Satz ist für alle Verkäufer gleich, ohne Rabatte und ohne Vorteil aus einer Beraterkennung, und auf 149 € pro Monat gedeckelt – ab rund 3.820 € Netto-Warenwert im Monat zahlst du nie mehr als 149 €. Die zwei Kundenentgelte (0,25 € Bearbeitungsgebühr pro Bestellung sowie 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang) trägt der Kunde als separate Posten, nicht du. Wie viel nach weiteren betrieblichen Kosten verbleibt, zeigt deine Deckungsbeitragsrechnung. Die Details zu den Konditionen findest du auf Partner werden.

Zusätzlich zur Preislogik zählt die Finanzierungsfrage: Verdient der Anbieter über Abo, Provision – oder über Reichweite und Nutzungsdaten? Den Datenmodell-Vergleich findest du unter kostenlose Hofladen-Software und Nutzungsdaten.

Kriterium 2: Vertragsbindung, Laufzeit und Ausstieg

Prüfe Vertragsbedingungen vor dem Start ebenso sorgfältig wie den Funktionsumfang.

  • Mindestlaufzeit: Wie lange bist du gebunden und ab wann verlängert sich der Vertrag?
  • Kündigungsfrist: Zu welchem Termin und in welcher Form kannst du kündigen?
  • Datenmitnahme und Löschung: Welche Produkt-, Bestell- und Kundendaten lassen sich exportieren, und was geschieht nach Vertragsende mit dem Konto?

Bewerte Laufzeit, Kündigungsfrist, Exportmöglichkeiten und Kosten gemeinsam. Eine kurze Laufzeit kann für eine Erprobung vorteilhaft sein. Sie ersetzt jedoch nicht die Prüfung von Funktionsumfang und Gesamtkosten.

Wo Farmerino steht: keine Mindestlaufzeit. Das Konto lässt sich online ohne Kreditkarte anlegen. Für die Veröffentlichung vervollständigst du die erforderlichen Betriebs-, Produkt-, Vertriebs- und Zahlungsangaben. Andere Vertriebswege wie Wochenmarkt oder Hofladen können parallel weiterlaufen.

Kriterium 3: Liefer-, Abhol-, Versand- und Abo-Funktionen

Hier trennt sich eine echte Hofladen-Software vom generischen Onlineshop. Ein Standard-Baukasten ist für Lagerware und Paketversand gebaut. Dein Alltag als Direktvermarkter ist vielschichtiger: Du lieferst vielleicht selbst im Umkreis, bietest Abholung ab Hof an, verschickst frische Ware gekühlt und verkaufst Gemüsekisten im Abo. Prüfe deshalb, welche Vertriebswege die Software wirklich abbildet – nicht ob, sondern wie sauber.

  • Eigene Lieferung: Gibt es Liefergebiete nach Entfernung oder Postleitzahl, Mindestbestellwerte und eine Tourenplanung, die Picklisten und Lieferscheine erzeugt? Ohne das organisierst du jede Tour von Hand.
  • Abholung ab Hof: Lassen sich Abholfenster und Vorbestellungen abbilden, sodass Kunden online bestellen und am Hof abholen?
  • Versand frischer Ware: Kennt die Software Temperaturklassen, Paket-Splitting und Sendungsverfolgung? Ein normaler Shop kennt keinen Kühlversand.
  • Abo-Kisten: Lassen sich wiederkehrende Lieferungen wie eine Gemüsekiste als Abonnement anlegen? Abos bilden wiederkehrende Bestellungen mit Mengen und Terminen ab. Umsatz und Kundenbindung bleiben betriebliche Kennzahlen.
  • Produkt-Spezifika: Variable Gewichtsabrechnung (Fleisch nach Schlachtgewicht), Staffelpreise, saisonale Verfügbarkeit, Pfandsystem und LMIV-Pflichtfelder am Artikel.

Wo Farmerino steht: Alle vier Vertriebswege – Lieferung, Abholung, DPD-Versand und Foodtruck – lassen sich einzeln oder kombiniert nutzen. Tourenplanung, Abo-Kisten, variable Gewichte, Staffelpreise und die LMIV-Felder sind eingebaut, nicht nachgerüstet. Den vollständigen Funktionsumfang siehst du auf der Seite Funktionen.

Kriterium 4: Zahlungsabwicklung, Sicherheit und Auszahlung

Vergleiche, welche Zahlarten angeboten werden, wann Auszahlungen angestoßen werden und wie Gebühren, Rückerstattungen und Abweichungen dokumentiert sind.

  • Zahlarten für Kunden: Prüfe, welche Verfahren für deine Zielgruppe und deren Endgeräte verfügbar sind.
  • Auszahlungsrhythmus: Dokumentiere Auszahlungsintervall, Sicherheitsverzögerung und den Zeitraum bis zur tatsächlichen Kontogutschrift.
  • Sicherheit und Datenschutz: Prüfe Verschlüsselung, Zugriffsschutz, Auftragsverarbeitung, Serverstandort und die Rollen der beteiligten Zahlungsdienstleister.

Wo Farmerino steht: Die Zahlung läuft über Stripe mit Kreditkarte, Link, Klarna, Amazon Pay und Revolut Pay – Apple Pay und Google Pay je nach Endgerät. Auszahlungen werden täglich angestoßen, mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung. Die Datenübertragung ist SSL-verschlüsselt, der Serverstandort liegt in Deutschland, und der Login ist per MFA absicherbar. In der Finanzübersicht siehst du Einnahmen und exportierst Daten bei Bedarf als CSV, PDF oder DATEV.

Kriterium 5: Auffindbarkeit und eigener Vermarktungsaufwand

Ein veröffentlichter Shop ist technisch erreichbar. Reichweite und Bestellungen entstehen daraus nicht automatisch. Vergleiche deshalb die vorhandenen Auffindbarkeitswege und den Aufwand, den du selbst übernehmen musst.

  • Reiner Eigen-Shop: Du steuerst Domain, Inhalte, Verlinkung und Suchmaschinenoptimierung selbst oder beauftragst dafür Dienstleister.
  • Regionale Plattform: Zusätzlich zum eigenen Shop können Hof-, Produkt-, Orts- und Regionsseiten sowie eine Umkreissuche weitere Einstiege bieten.

Prüfe im Testzeitraum, über welche Quelle Besucher und abgeschlossene Bestellungen tatsächlich kommen. Eigene Kommunikation über Website, Social Media, Newsletter, Marktstand oder Verpackung bleibt bei beiden Modellen relevant.

Wo Farmerino steht: Du erhältst einen eigenen gebrandeten Online-Hofladen. Veröffentlichte Höfe und Produkte können zusätzlich über die Umkreissuche sowie passende Produkt-, Orts- und Regionsseiten auffindbar sein. Das schafft zusätzliche Zugangswege, garantiert aber weder Reichweite noch Bestellungen. Den Shop-Link kannst du über deine vorhandenen Kanäle teilen.

Kriterium 6: Laufender Aufwand und Einarbeitung

Arbeitszeit gehört in den Vergleich. Erfasse sie für Einrichtung und laufenden Betrieb über einen repräsentativen Zeitraum.

  • Einrichtung: Wie viele Stunden brauchst du für Betriebsdaten, Sortiment, Vertriebswege, Zahlung und Freigaben?
  • Technikbedarf: Welche zusätzlichen Systeme, Verträge und Integrationen sind erforderlich?
  • Laufende Pflege: Wie viel Zeit benötigen Bestellabwicklung, Verpackung, Lieferscheine, Kundendienst und Buchhaltung?
  • Unterstützung: Welche Supportwege, Zeiten und gegebenenfalls Kosten nennt der Anbieter verbindlich?

Wo Farmerino steht: Du legst das Konto online an, ohne eigene Domain oder separates Hosting. Shop, Zahlungsanbindung und Versandlogik sind gebündelt. Für die Veröffentlichung vervollständigst du Sortiment, Vertriebswege und Zahlungsangaben. Tourenplanung, Picklisten, Lieferscheine, Versand-Labels und DATEV-Export stellen Daten für einzelne Arbeitsschritte bereit. Ob dadurch Zeit gespart wird, misst du gegen deinen bisherigen Ablauf. Verpackung, Kundenkontakt, Datenqualität und Sortimentspflege bleiben Aufgabe des Betriebs.

Vergleichsraster für drei Kostenmodelle

Die Tabelle ist ein Prüfraster, keine Aussage über jeden Anbieter einer Kategorie. Trage die aktuellen Vertrags- und Preisdaten der Lösungen ein, die du konkret vergleichst.

KriteriumGenerischer Shop-BaukastenPlattform mit MonatslizenzFarmerino
Fixkostenanbieter- und tarifabhängig – Domain, Hosting und Apps mitprüfenMonatsgebühr und Tarifgrenzen prüfen0 € Einrichtung, 0 € pro Monat für den Online-Hofladen
Variable KostenPayment-, Transaktions- und App-Gebühren prüfenPayment- und zusätzliche Verkaufsgebühren prüfen3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen (Deckel 149 €/Monat). Separate Kundenentgelte beachten
Vertragsbindungtarifabhängigvertragsabhängigkeine Mindestlaufzeit
Liefer-/Abhol-/Abo-Funktionennative Funktionen und benötigte Apps prüfenanbieterabhängigLieferung, Abholung, DPD-Versand, Foodtruck und Abo-Kisten eingebaut
Lebensmittel-SpezifikaLMIV-Felder, variable Gewichte und Pfand konkret prüfenanbieterabhängigentsprechende Felder und Abläufe am Artikel vorgesehen
AuffindbarkeitDomain, Inhalte, Verlinkung und SEO selbst organisierenanbieterabhängigHof-, Regions- und Produktsuche – keine garantierte Reichweite
Einrichtungsaufwandmit repräsentativem Sortiment messenmit repräsentativem Sortiment messenKonto online anlegen. Betriebs-, Produkt-, Vertriebs- und Zahlungsdaten vervollständigen

Vergleiche nur einen gleichen Leistungsumfang und Zeitraum. Beziehe Netto-Warenwert, Käufer- und Verkäuferentgelte, optionale Pakete, Fremdsysteme, Vertragsbindung und eigene Arbeitszeit ein. Eine ausführliche Gegenüberstellung der Vertriebswege findest du im Ratgeber zur Direktvermarktungs-Software.

Exkurs: Hofladen-Kassensystem im Vergleich

Verkaufst du zusätzlich am Tresen oder im Selbstbedienungs-Hofladen, gehören diese Punkte in den Vergleich:

  • TSE und Meldung: Kläre für deinen Einsatzfall, wie das System eine zertifizierte TSE anbindet, welche Melde- und Belegpflichten gelten und welche Kosten entstehen. Ziehe bei Bedarf Steuerberatung oder Finanzverwaltung hinzu.
  • Entgelte je Zahlart: Prüfe Monatskosten, Gebühren pro Bon und Gebühren für Bar- und Kartenzahlungen.
  • Geräte: Dokumentiere unterstützte Betriebssysteme, Peripherie und zusätzliche Hardwarekosten.
  • Gemeinsamer Warenbestand: Prüfe, welche Verkäufe Bestände aktualisieren, wie Reservierungen behandelt werden und welche Korrekturprozesse vorgesehen sind. Ein gemeinsamer Datenbestand reduziert doppelte Pflege. Korrekte Bestände hängen weiterhin von vollständigen Buchungen und Inventuren ab.

Bei Farmerino ist die Web-Kasse Teil des optionalen Kassensystem-Pakets für 99 €/Monat zzgl. USt. Barzahlungen lösen keine Transaktionsgebühr aus, die TSE-Signierung über fiskaly ist angebunden, und Kasse sowie Online-Hofladen greifen auf den gemeinsamen Warenbestand zu. Der Ratgeber Hofladen-Kasse erläutert den Funktionsumfang und verweist bei rechtlichen Fragen auf die erforderliche Einzelfallprüfung.

So triffst du die Entscheidung für deinen Hof

Statt einer Pauschalempfehlung hilft eine kurze Selbstprüfung:

  • Kosten: Rechne Grundgebühr, nutzungsabhängige Entgelte, optionale Pakete, Zahlungsgebühren und eigene Arbeitszeit mit deinem erwarteten Warenwert und deiner Bestellzahl.
  • Vertriebswege: Prüfe, ob Abholung, Lieferung, Frischeversand oder wiederkehrende Bestellungen ohne zusätzliche Einzelsysteme abbildbar sind.
  • Produktlogik: Gleiche LMIV-Felder, variable Gewichte, Pfand und Verfügbarkeit mit deinem Sortiment ab. Die rechtliche Prüfung der Inhalte bleibt erforderlich.
  • Auffindbarkeit: Eine regionale Suche ist ein zusätzlicher Kanal, garantiert aber weder Reichweite noch Bestellungen.
  • Betrieb: Messe Einrichtungs- und Bearbeitungszeit, Korrekturen und Ausfälle in einem repräsentativen Test.

Entscheide auf Basis deiner Produkte, Kanäle, Region und Kennzahlen. Eine generische Anbieterempfehlung ersetzt diese Prüfung nicht.

Mit einem repräsentativen Test vergleichen

Lege vor dem Test fest, welche Produkte, Vertriebswege und Arbeitsabläufe du abbilden willst. Erfasse anschließend Einrichtungszeit, laufende Prozesszeit, Gebühren, Fehlerfälle und abgeschlossene Bestellungen über denselben Zeitraum wie bei deiner bisherigen Lösung.

So geht es weiter:

  • Konto anlegen: Konto anlegen – ohne Kreditkarte und ohne Mindestlaufzeit.
  • Funktionsumfang prüfen: Auf Funktionen findest du die einzelnen Werkzeuge. Partner werden beschreibt Voraussetzungen und Konditionen.
  • Unterstützung anfragen: Bei Fragen zur Einrichtung kannst du dich per Telefon, Videoanruf oder Nachricht melden.

Für eine belastbare Entscheidung vergleichst du Netto-Warenwert, Gebühren, Arbeitszeit, Zusatzsysteme und Deckungsbeitrag. Der Online-Hofladen hat keine Einrichtungs- oder Monatsgebühr. Die Plattform-Marge und optionale Pakete werden nach den veröffentlichten Konditionen berechnet.

Häufige Fragen

Nach welchen Kriterien sollte ich Hofladen-Software vergleichen?

Die sechs wichtigsten Kriterien sind Kosten und Gebührenmodell, Vertragsbindung, Vertriebswege (Lieferung, Abholung, Versand, Abo-Kisten), Zahlungsabwicklung und Auszahlung, lokale Sichtbarkeit und der laufende Aufwand inklusive Einarbeitung. Wer nur den Monatspreis vergleicht, übersieht die teuren Stellen wie Provisionen, Zusatz-Apps und die eigene Arbeitszeit. Miss die Kriterien immer am realen Bedarf deines Betriebs.

Ist eine Hofladen-Software mit Abo oder mit Provision besser?

Das hängt von Umsatz, Grundgebühr und variablem Satz ab. Bei einem Abo fällt die Monatsgebühr unabhängig vom Verkauf an. Bei einem provisionsbasierten Modell entstehen Kosten je abgeschlossener Bestellung. Farmerino nutzt die Provisions-Logik: 0 Euro Fixkosten und nur 3,9 % Plattform-Marge zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen, gedeckelt auf 149 €/Monat.

Was kostet Farmerino im Vergleich zu anderer Hofladen-Software?

Für den Online-Hofladen gibt es keine Einrichtungs- oder monatliche Plattformgebühr. Die Plattform-Marge beträgt 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen und höchstens 149 € pro Monat. Der Kunde trägt 0,25 € je Bestellung sowie 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang. Vergleiche zusätzlich optionale Pakete, Fremdsysteme, Vertragslaufzeit und eigenen Arbeitsaufwand.

Gibt es bei Farmerino eine Mindestlaufzeit?

Nein. Es gibt keine Mindestlaufzeit, und du kannst monatlich kündigen. Eine Kreditkarte ist für die Registrierung nicht erforderlich. Bestehende Vertriebswege können parallel weiterlaufen. Bei abgeschlossenen Bestellungen gelten die veröffentlichten Gebühren.

Welche Vertriebswege sollte eine gute Hofladen-Software abbilden?

Eine echte Hofladen-Software bildet die Wege ab, die im Direktvermarktungs-Alltag vorkommen: eigene Lieferung mit Tourenplanung, Abholung ab Hof mit Abholfenstern, Versand frischer Ware mit Temperaturklassen sowie Abo-Kisten für wiederkehrende Lieferungen. Bei Farmerino sind Lieferung, Abholung, DPD-Versand, Foodtruck und Abo-Kisten eingebaut und lassen sich einzeln oder kombiniert nutzen. Ein generischer Baukasten kann diese Wege meist nur über Zusatz-Apps nachrüsten.

Wie unterscheidet sich die Sichtbarkeit einer Plattform von einem eigenen Shop?

Bei einem Eigen-Shop planst du Auffindbarkeit und Vermarktung selbst. Eine regionale Plattform kann Hof-, Regions- und Produktsuchen bereitstellen. Farmerino verbindet einen Shop unter der Marke des Betriebs mit diesen Suchzugängen. Eine bestimmte Reichweite oder Zahl an Bestellungen ist nicht garantiert.

Wie lange dauert die Einrichtung einer Hofladen-Software?

Das ist ein zentrales Vergleichskriterium. Ein eigener Shop mit Baukasten oder Open-Source-System koppelt oft tagelang Domain, Hosting, Shop-Software und Zahlungsmodule, ein Agenturprojekt kann Wochen dauern. Bei Farmerino legst du das Konto online an. Die Veröffentlichung hängt von vollständigen Produktdaten und erforderlichen Freigaben ab. Shop, Zahlungsanbindung und Versandlogik sind bereits gebündelt.

Worauf muss ich bei Zahlung und Datensicherheit achten?

Achte auf gängige Zahlarten für deine Kunden, einen klaren Auszahlungsrhythmus und auf Datenschutz. Bei Farmerino läuft die Zahlung über Stripe mit Kreditkarte, Link, Klarna, Amazon Pay und Revolut Pay – Apple Pay und Google Pay je nach Endgerät. Die Auszahlung erfolgt täglich mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung. Die Datenhaltung erfolgt in Deutschland, die Übertragung ist verschlüsselt und der Login ist per MFA absicherbar.

Kann ich Lebensmittel-Spezifika wie variable Gewichte und Pfand abbilden?

Das ist ein wichtiges Kriterium, an dem generische Baukästen oft scheitern. Frische, regionale Lebensmittel brauchen LMIV-Pflichtfelder, Verkauf nach Gewicht (etwa Fleisch nach Schlachtgewicht), Staffelpreise, saisonale Verfügbarkeit und ein Pfandsystem für Gläser oder Kühltaschen. Bei Farmerino sind diese Felder direkt am Artikel hinterlegt, statt dass du sie in einem leeren Baukasten selbst nachbauen musst.

Wann rechnet sich Hofladen-Software?

Das hängt von Bestellvolumen, Arbeitszeit, Logistik, Gebühren und dem benötigten Funktionsumfang ab. Tourenplanung, Picklisten, Lieferscheine und Datenexport können einzelne Arbeitsschritte bündeln. Vergleiche die bisherige Prozesszeit mit den Plattformkosten über einen repräsentativen Zeitraum.

Dein Rechenbeispiel

Rechne aus, was bei dir bleibt

Bei Farmerino zahlst du 0 € Einrichtung und 0 € im Monat. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Farmerino behält 3,9 % je abgeschlossenem Verkauf zuzüglich Umsatzsteuer, gedeckelt auf 149 € im Monat. Stelle deinen geplanten Netto-Warenwert ein und sieh den Betrag nach diesem Abzug.

200 €15.000 €

Anteil (3,9 %, höchstens 149 €)

98 €

pro Monat, zzgl. USt.

Bleibt bei dir

2.384 €

pro Monat

Hochgerechnet

28.608 €

pro Jahr

Der Rechner berücksichtigt ausschließlich den Anteil von 3,9 %, gedeckelt auf 149 € im Monat, samt der Umsatzsteuer darauf. „Bleibt bei dir“ ist der Warenwert nach diesem Abzug. Eigene Kosten, Rückerstattungen und optionale Pakete sind nicht enthalten. Die separat ausgewiesenen Bearbeitungs- und Zahlungsentgelte trägt der Kunde. Ab rund 3.820 € Netto-Warenwert bleibt es bei 149 € Anteil.

Konto anlegen

Bereit für deinen eigenen Online-Hofladen?

Farmerino erhebt keine Einrichtungs- oder Monatsgebühr und hat keine Mindestlaufzeit. Vom Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen behält Farmerino 3,9 % zzgl. USt., gedeckelt auf 149 € pro Monat. Unterstützung bei der Einrichtung kannst du kostenlos anfragen.