Worauf es beim Hofladen-Software-Vergleich wirklich ankommt
Eine gute Hofladen-Software vergleichst du an sechs Kriterien: Kosten und Gebührenmodell, Vertragsbindung, Vertriebswege (Lieferung, Abholung, Versand, Abo-Kisten), Zahlungsabwicklung und Auszahlung, lokale Sichtbarkeit und laufender Aufwand. Wer nur auf den Monatspreis schaut, übersieht die teuren Stellen - etwa Provisionen, Zusatz-Apps oder die Stunden, die du selbst in Aufbau und Pflege steckst.
Die ehrliche Kurzantwort vorweg: Es gibt nicht die eine richtige Lösung für jeden Hof. Ein reiner Abholbetrieb braucht andere Funktionen als ein Hof, der bundesweit Fleischpakete verschickt oder wöchentliche Gemüsekisten im Abo liefert. Dieser Ratgeber gibt dir die Kriterien und eine neutrale Vergleichstabelle, damit du für deinen Betrieb entscheidest. Zur Einordnung: Farmerino setzt auf ein provisionsbasiertes Modell ohne Fixkosten - 0 Euro Einrichtung, 0 Euro pro Monat, kein Vertrag und 3,9 Prozent Plattform-Marge ausschließlich bei erfolgreichen Verkäufen, gedeckelt auf 149 Euro pro Monat. Wie sich das gegen andere Modelle schlägt, ist genau das, was du gleich selbst beurteilen kannst.
Kriterium 1: Kosten und Gebührenmodell ehrlich vergleichen
Kosten sind der häufigste Stolperstein, weil sie selten dort sitzen, wo man sie erwartet. Bevor du Preise vergleichst, trenne drei Posten sauber: einmalige Fixkosten (Einrichtung, Domain, Design), laufende Fixkosten (Monatsgebühr, Hosting) und variable Kosten (Provision pro Verkauf, Zahlungsgebühren). Erst wenn du alle drei zusammenrechnest, wird ein Modell mit dem anderen vergleichbar.
Die zwei großen Logiken am Markt:
- Abo-Logik (Monatsgebühr): Du zahlst jeden Monat einen festen Betrag, egal ob du verkaufst. Planbar, aber das Risiko liegt bei dir - in umsatzschwachen Monaten zahlst du drauf.
- Provisions-Logik (Anteil pro Verkauf): Du zahlst nur, wenn Umsatz fließt. Das nimmt das Risiko aus dem Start, weil ohne Verkauf keine Kosten entstehen.
Frag bei jedem Anbieter konkret nach: Gibt es eine Einrichtungsgebühr? Fällt eine Monatsgebühr an, auch wenn ich nichts verkaufe? Wie hoch ist die Provision pro Verkauf - und kommen Zahlungsgebühren obendrauf? Sind Funktionen wie Versand oder Abo in einem teureren Tarif eingesperrt?
Wo Farmerino steht: keine Einrichtungsgebühr, keine Monatsgebühr, kein Tarif-Treppchen. Es fällt nur eine Plattform-Marge von 3,9 Prozent auf den Netto-Warenwert an, und das nur bei erfolgreichen Verkäufen. Der Satz ist für alle Verkäufer gleich, ohne Rabatte oder Empfehlungscodes, und auf 149 Euro pro Monat gedeckelt - ab rund 3.820 Euro Monatsumsatz zahlst du nie mehr als 149 Euro. Die 0,25 Euro Bearbeitungsgebühr pro Bestellung trägt der Kunde als separaten Posten, nicht du. Unterm Strich behältst du so den größten Teil deines Umsatzes. Die Details zu den Konditionen findest du auf Partner werden.
Kriterium 2: Vertragsbindung, Laufzeit und Ausstieg
Eine Frage, die im Eifer des Starts gern untergeht: Wie komme ich wieder raus, falls die Lösung nicht passt? Gerade wer Direktvermarktung erst ausprobiert, sollte sich nicht über Monate oder Jahre binden. Prüfe deshalb bei jedem Anbieter drei Punkte.
- Mindestlaufzeit: Gibt es eine vertragliche Bindung über mehrere Monate oder ein Jahr? Eine lange Laufzeit verschiebt das Risiko komplett auf dich.
- Kündigungsfrist: Kannst du monatlich kündigen oder gelten lange Fristen zum Vertragsende?
- Datenmitnahme: Kommst du beim Ausstieg an deine Produktdaten und Kundenkontakte? Ein sauberer Export schützt dich vor einem Lock-in.
Die Faustregel: Je weniger ein Anbieter dich binden muss, desto mehr vertraut er auf den eigenen Nutzen. Eine kurze oder fehlende Bindung ist ein gutes Zeichen - sie zwingt den Anbieter, dich Monat für Monat zu überzeugen.
Wo Farmerino steht: kein Vertrag, keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar. Du startest unverbindlich und bleibst, solange es sich für dich lohnt. Das Konto ist laut Anbieterangabe in unter 2 Minuten eingerichtet - ohne Kreditkarte und ohne Technikwissen. Damit kannst du die Direktvermarktung risikofrei testen, ohne andere Vertriebswege wie deinen Wochenmarkt oder Hofladen aufzugeben.
Kriterium 3: Liefer-, Abhol-, Versand- und Abo-Funktionen
Hier trennt sich eine echte Hofladen-Software vom generischen Onlineshop. Ein Standard-Baukasten ist für Lagerware und Paketversand gebaut. Dein Alltag als Direktvermarkter ist vielschichtiger: Du lieferst vielleicht selbst im Umkreis, bietest Abholung ab Hof an, verschickst frische Ware gekühlt und verkaufst Gemüsekisten im Abo. Prüfe deshalb, welche Vertriebswege die Software wirklich abbildet - nicht ob, sondern wie sauber.
- Eigene Lieferung: Gibt es Liefergebiete nach Entfernung oder Postleitzahl, Mindestbestellwerte und eine Tourenplanung, die Picklisten und Lieferscheine erzeugt? Ohne das organisierst du jede Tour von Hand.
- Abholung ab Hof: Lassen sich Abholfenster und Vorbestellungen abbilden, sodass Kunden online bestellen und am Hof abholen?
- Versand frischer Ware: Kennt die Software Temperaturklassen, Paket-Splitting und Sendungsverfolgung? Ein normaler Shop kennt keinen Kühlversand.
- Abo-Kisten: Lassen sich wiederkehrende Lieferungen wie eine Gemüsekiste als Abonnement anlegen? Abos schaffen planbaren Umsatz und binden Stammkunden.
- Produkt-Spezifika: Variable Gewichtsabrechnung (Fleisch nach Schlachtgewicht), Staffelpreise, saisonale Verfügbarkeit, Pfandsystem und LMIV-Pflichtfelder am Artikel.
Wo Farmerino steht: Alle vier Vertriebswege - Lieferung, Abholung, DPD-Versand und Foodtruck - lassen sich einzeln oder kombiniert nutzen. Tourenplanung, Abo-Kisten, variable Gewichte, Staffelpreise und die LMIV-Felder sind eingebaut, nicht nachgerüstet. Den vollständigen Funktionsumfang siehst du auf der Seite Funktionen.
Kriterium 4: Zahlungsabwicklung, Sicherheit und Auszahlung
Geld muss verlässlich und sicher fließen - in beide Richtungen. Beim Zahlungs-Kriterium geht es um zwei Dinge: welche Zahlarten deine Kunden nutzen können und wie schnell und transparent du dein Geld bekommst. Beides beeinflusst, wie viele Bestellungen abgeschlossen werden und wie sicher du planst.
- Zahlarten für Kunden: Je mehr gängige Zahlarten verfügbar sind, desto seltener bricht ein Kauf am Bezahlschritt ab. Achte auf Kreditkarte, Link, Klarna und mobile Zahlung.
- Auszahlungsrhythmus: Wann landet dein Umsatz auf dem Konto - täglich, wöchentlich, monatlich? Ein schneller Rhythmus hilft der Liquidität, gerade bei verderblicher Ware.
- Sicherheit und Datenschutz: Ist die Plattform DSGVO-konform, SSL-verschlüsselt und gibt es eine Absicherung des Logins, etwa per Zwei-Faktor-Schutz? Der Serverstandort sollte transparent sein.
Wo Farmerino steht: Die Zahlung läuft über Stripe mit Kreditkarte, Link, Klarna, Amazon Pay und Revolut Pay; Apple Pay und Google Pay je nach Endgerät. Die Auszahlung erfolgt laut Anbieterangabe täglich, mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung innerhalb der Widerrufsfrist. Die Datenhaltung ist DSGVO-konform, SSL-verschlüsselt, der Serverstandort liegt in Deutschland, und der Login ist per MFA absicherbar. In der Finanzübersicht siehst du alle Einnahmen und exportierst sie bei Bedarf als CSV, PDF oder DATEV.
Kriterium 5: Lokale Sichtbarkeit und mitgebrachte Kundschaft
Der schönste Online-Hofladen nützt wenig, wenn niemand ihn findet. Beim Sichtbarkeits-Kriterium unterscheiden sich zwei Modelle grundlegend: der reine Eigen-Shop und die regionale Plattform. Beide haben ihre Berechtigung - du solltest nur wissen, worauf du dich einlässt.
- Reiner Eigen-Shop (Baukasten): Du hast volle Gestaltungsfreiheit, musst deine Kundschaft aber komplett selbst gewinnen - über Social Media, Flyer, Mundpropaganda und Suchmaschinenoptimierung. Das ist Arbeit und braucht Zeit, bis Reichweite entsteht.
- Regionale Plattform: Du bekommst einen eigenen, gebrandeten Hofladen und profitierst von Kunden, die ohnehin gezielt nach Direktvermarktern in ihrer Nähe suchen. Die lokale Auffindbarkeit ist eingebaut.
Frag dich konkret: Habe ich Zeit und Lust, monatelang eigene Reichweite aufzubauen? Oder will ich, dass mein Hofladen direkt dort auftaucht, wo regionale Käufer suchen? Für viele Höfe ist die Kombination ideal - ein eigener Auftritt, der zugleich in einer regionalen Umkreissuche sichtbar ist.
Wo Farmerino steht: Du erhältst deinen eigenen gebrandeten Online-Hofladen - kein anonymes Listing unter vielen -, der zugleich Teil eines regionalen Marktplatzes für Lebensmittel direkt vom Bauernhof ist. Käufer, die in ihrer Umgebung nach frischen, regionalen Produkten suchen, finden deinen Hof, ohne dass du die Reichweite allein stemmen musst. Du teilst deinen Shop-Link zusätzlich per WhatsApp, auf Social Media oder am Marktstand und gewinnst so beide Wege.
Kriterium 6: Laufender Aufwand und Einarbeitung
Das am meisten unterschätzte Kriterium ist deine eigene Zeit. Eine Software kann auf dem Papier günstig sein und dich trotzdem teuer zu stehen kommen, wenn du Stunden in Aufbau, Konfiguration und Pflege steckst. Direktvermarktung ist kein Hobby - jede Stunde, die du am Bildschirm verbringst, fehlt im Stall, auf dem Feld oder beim Kunden.
Prüfe deshalb den realen Aufwand über den gesamten Lebenszyklus:
- Einrichtung: Wie lange dauert es vom Konto bis zum ersten verkaufsbereiten Produkt? Tage, Wochen - oder Minuten?
- Technikbedarf: Brauche ich Domain, Hosting, Zahlungsanbieter und rechtliche Bausteine separat, oder ist das gebündelt?
- Laufende Pflege: Wie aufwendig sind Bestellabwicklung, Verpackung, Lieferscheine und Buchhaltung im Alltag?
- Unterstützung: Gibt es einen echten Ansprechpartner, wenn etwas klemmt - oder nur ein Hilfe-Forum?
Wo Farmerino steht: Das Konto ist laut Anbieterangabe in unter 2 Minuten startklar, ohne Programmierkenntnisse, ohne eigene Domain und ohne separates Hosting - Shop, Zahlung und Versandlogik sind gebündelt. Tourenplanung, Picklisten, Lieferscheine, Versand-Labels und der DATEV-Export nehmen dir Routinearbeit ab. Bis zum ersten Verkauf begleitet dich ein persönlicher Ansprechpartner per WhatsApp, Telefon oder E-Mail. Ehrlich bleibt: Verpacken, Kundenkontakt und Sortimentspflege bleiben deine Aufgabe - die Software senkt den Organisationsteil, ersetzt aber nicht die unternehmerische Arbeit.
Die neutrale Kriterien-Tabelle: drei Modelle im Vergleich
Die folgende Tabelle stellt die drei typischen Wege gegenüber, mit denen Höfe ihren Hofladen online bringen: ein generischer Shop-Baukasten (Shopify, Wix, WooCommerce), eine klassische Plattform mit Monatslizenz und das provisionsbasierte Modell von Farmerino. Sie ist bewusst neutral gehalten - die Spalte zu Farmerino nennt nur die verbürgten Konditionen. Die genauen Preise anderer Anbieter ändern sich laufend; prüfe sie immer direkt beim jeweiligen Anbieter.
| Kriterium | Generischer Baukasten | Plattform mit Monatslizenz | Farmerino |
|---|---|---|---|
| Fixkosten | Monatsabo plus Domain plus Hosting | laufende Monatsgebühr, oft nach Tarif | 0 Euro Einrichtung, 0 Euro pro Monat |
| Variable Kosten | Zahlungsgebühren plus deine Arbeitszeit | häufig zusätzlich Provision pro Verkauf | 3,9 % Marge (Deckel 149 €/Mon.) vom Netto-Warenwert nur bei Verkauf, zzgl. 0,25 Euro je Bestellung (zahlt der Kunde) |
| Vertragsbindung | je nach Tarif, oft jährlich günstiger | häufig Mindestlaufzeit | kein Vertrag, monatlich kündbar |
| Liefer-/Abhol-/Abo-Funktionen | nur über Zusatz-Apps nachrüstbar | je nach Lösung unterschiedlich | Lieferung, Abholung, DPD-Versand, Foodtruck und Abo-Kisten eingebaut |
| Lebensmittel-Spezifika (LMIV, Gewicht, Pfand) | selbst nachbauen | teils vorhanden | am Artikel eingebaut |
| Lokale Sichtbarkeit | komplett selbst aufbauen | variiert | regionaler Marktplatz bringt Käufer mit |
| Einrichtungsaufwand | Tage bis Wochen, Technik selbst koppeln | mittel | Konto laut Anbieter unter 2 Minuten |
Lies die Tabelle nicht als Urteil, sondern als Raster für deinen Betrieb: Wer maximale Gestaltungsfreiheit und Zeit für Aufbau hat, ist mit einem Baukasten gut bedient. Wer planbare Fixkosten akzeptiert, findet bei Monatslizenzen passende Lösungen. Wer ohne Risiko starten, nur im Erfolgsfall zahlen und die Direktvermarktung-Spezifika fertig vorfinden will, fährt mit dem provisionsbasierten Modell am leichtesten. Eine ausführliche Gegenüberstellung der Vertriebswege findest du im Ratgeber zur Direktvermarktungs-Software.
Exkurs: Hofladen-Kassensystem im Vergleich - worauf du am Tresen achtest
Verkaufst du nicht nur online, sondern auch am Tresen oder im Selbstbedienungs-Hofladen, gehört das Kassensystem mit in den Vergleich. Vier Kriterien trennen die Lösungen:
- TSE-Konformität: Elektronische Kassen brauchen nach KassenSichV eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) und müssen dem Finanzamt gemeldet werden. Kläre, ob und wie das System eine TSE anbindet und was sie zusätzlich kostet.
- Barzahlungsgebühren: Manche Systeme berechnen auch für Bargeld eine Gebühr pro Bon. Prüfe im Kleingedruckten, ob Barzahlungen wirklich gebührenfrei bleiben.
- Gerätebindung: Proprietäre Kassenhardware kostet extra und bindet dich an einen Hersteller. Eine Web-Kasse läuft dagegen auf Smartphone, Tablet oder Desktop, die du schon besitzt.
- Integration mit Warenbestand und Online-Shop: Erst wenn Kasse und Online-Hofladen denselben Bestand nutzen, verkaufst du nichts doppelt und pflegst nichts zweimal.
Zur Einordnung: Bei Farmerino ist die geräteunabhängige Web-Kasse Teil des Kassensystem-Pakets (99 €/Monat, verfügbar ab Mitte Juli) - Barzahlung ohne Transaktionsgebühr, TSE-Anbindung (fiskaly) vorbereitet, Kasse und Online-Hofladen teilen sich den Warenbestand. Was TSE-Pflicht, Belegausgabe und Meldung ans Finanzamt konkret bedeuten, erklärt der Ratgeber Hofladen-Kasse: TSE-Pflicht, Kosten und Pflichten.
So triffst du die Entscheidung für deinen Hof
Statt einer Pauschalempfehlung hilft eine kurze Selbstprüfung. Welche Aussage trifft am ehesten auf dich zu?
- Du willst ohne finanzielles Risiko starten und erst ausprobieren: Ein Modell ohne Fixkosten und ohne Vertrag passt - du zahlst nur, wenn du tatsächlich verkaufst.
- Dein Hof lebt von Lieferung, Abholung, Frischeversand oder Abo-Kisten: Achte darauf, dass diese Vertriebswege eingebaut sind und nicht über Zusatz-Apps zusammengestückelt werden müssen.
- Du verkaufst frische, kennzeichnungspflichtige Lebensmittel: LMIV-Felder, variable Gewichte und Pfand sollten am Artikel vorgesehen sein - sonst baust du Rechtssicherheit mühsam selbst nach.
- Dir fehlt Zeit für Reichweitenaufbau: Eine regionale Plattform, die Käufer mitbringt, nimmt dir einen großen Teil der Vermarktung ab.
- Du hast wenig Technikzeit: Eine gebündelte Lösung ohne Domain, Hosting und App-Bastelei bringt dich schneller in den Verkauf.
Je öfter du hier zustimmst, desto klarer ist die Richtung. Wichtig ist, dass du die Kriterien an deinem realen Betrieb misst - an deinen Produkten, deinen Kanälen und deiner Region - und nicht an einer generischen Empfehlung.
Jetzt deinen Online-Hofladen erstellen und selbst vergleichen
Du hast die Kriterien gesehen, die neutrale Tabelle gelesen und weißt, worauf es bei deinem Hof ankommt. Der ehrlichste Vergleich ist am Ende der eigene Test - und der ist bei einem Modell ohne Fixkosten und ohne Vertrag risikofrei. Du legst dein Konto an, stellst ein paar Produkte ein und siehst in deinem eigenen gebrandeten Hofladen, wie sich Lieferung, Abholung, Versand und Abo-Kisten in der Praxis anfühlen.
So geht es weiter:
- Sofort loslegen: Kostenlos starten und in unter 2 Minuten registrieren - ohne Kreditkarte, ohne Vertrag.
- Erst mehr erfahren: Auf Funktionen siehst du jedes Werkzeug im Detail, auf Partner werden erfährst du, wie der Einstieg abläuft.
- Persönliche Beratung: Dein Ansprechpartner begleitet dich per WhatsApp, Telefon oder E-Mail bis zum ersten Verkauf - melde dich einfach, wenn du Fragen hast.
Aus deinen Produkten und ein paar Fotos wird heute noch ein eigener Online-Hofladen. Du verkaufst direkt, ohne Zwischenhandel, an Kunden in deiner Region und bundesweit - und behältst den größten Teil deines Umsatzes selbst.
Häufige Fragen
Nach welchen Kriterien sollte ich Hofladen-Software vergleichen?
Die sechs wichtigsten Kriterien sind Kosten und Gebührenmodell, Vertragsbindung, Vertriebswege (Lieferung, Abholung, Versand, Abo-Kisten), Zahlungsabwicklung und Auszahlung, lokale Sichtbarkeit und der laufende Aufwand inklusive Einarbeitung. Wer nur den Monatspreis vergleicht, übersieht die teuren Stellen wie Provisionen, Zusatz-Apps und die eigene Arbeitszeit. Miss die Kriterien immer am realen Bedarf deines Betriebs.
Ist eine Hofladen-Software mit Abo oder mit Provision besser?
Das hängt vom Risiko ab, das du tragen willst. Bei der Abo-Logik zahlst du eine feste Monatsgebühr, egal ob du verkaufst - planbar, aber in schwachen Monaten zahlst du drauf. Bei der Provisions-Logik zahlst du nur bei erfolgreichem Verkauf, das nimmt das Risiko aus dem Start. Farmerino nutzt die Provisions-Logik: 0 Euro Fixkosten und nur 3,9 Prozent Plattform-Marge bei Verkauf, gedeckelt auf 149 Euro pro Monat.
Was kostet Farmerino im Vergleich zu anderer Hofladen-Software?
Bei Farmerino gibt es keine Einrichtungsgebühr und keine Monatsgebühr. Fällig wird nur eine Plattform-Marge von 3,9 Prozent auf den Netto-Warenwert, ausschließlich bei erfolgreichen Verkäufen - für alle Verkäufer gleich, ohne Rabatte, und auf 149 Euro pro Monat gedeckelt (ab rund 3.820 Euro Monatsumsatz zahlst du nie mehr als 149 Euro). Die 0,25 Euro Bearbeitungsgebühr pro Bestellung trägt der Kunde. Unterm Strich behältst du den größten Teil deines Umsatzes.
Gibt es bei Farmerino eine Vertragsbindung oder Mindestlaufzeit?
Nein. Es gibt keinen Vertrag und keine Mindestlaufzeit, und du kannst monatlich kündigen. Das Konto ist laut Anbieterangabe in unter 2 Minuten eingerichtet, ohne Kreditkarte und ohne Technikwissen. Damit lässt sich die Direktvermarktung unverbindlich testen, ohne andere Vertriebswege wie Wochenmarkt oder Hofladen aufzugeben.
Welche Vertriebswege sollte eine gute Hofladen-Software abbilden?
Eine echte Hofladen-Software bildet die Wege ab, die im Direktvermarktungs-Alltag vorkommen: eigene Lieferung mit Tourenplanung, Abholung ab Hof mit Abholfenstern, Versand frischer Ware mit Temperaturklassen sowie Abo-Kisten für wiederkehrende Lieferungen. Bei Farmerino sind Lieferung, Abholung, DPD-Versand, Foodtruck und Abo-Kisten eingebaut und lassen sich einzeln oder kombiniert nutzen. Ein generischer Baukasten kann diese Wege meist nur über Zusatz-Apps nachrüsten.
Bringt eine Hofladen-Plattform mehr Sichtbarkeit als ein eigener Shop?
Ein reiner Eigen-Shop bietet volle Gestaltungsfreiheit, aber du musst die Reichweite komplett selbst aufbauen - über Social Media, Flyer und Suchmaschinen. Eine regionale Plattform bringt zusätzlich Käufer mit, die gezielt nach Direktvermarktern in ihrer Nähe suchen. Bei Farmerino bekommst du beides: einen eigenen gebrandeten Hofladen, der zugleich in der regionalen Umkreissuche eines Marktplatzes sichtbar ist.
Wie schnell ist eine Hofladen-Software einsatzbereit?
Das ist ein zentrales Vergleichskriterium. Ein eigener Shop mit Baukasten oder Open-Source-System koppelt oft tagelang Domain, Hosting, Shop-Software und Zahlungsmodule, ein Agenturprojekt kann Wochen dauern. Bei Farmerino ist das Konto laut Anbieterangabe in unter 2 Minuten startklar, erste Produkte sind oft am selben Tag online, weil Technik, Zahlung und Versandlogik bereits gebündelt sind.
Worauf muss ich bei Zahlung und Datensicherheit achten?
Achte auf gängige Zahlarten für deine Kunden, einen klaren Auszahlungsrhythmus und auf Datenschutz. Bei Farmerino läuft die Zahlung über Stripe mit Kreditkarte, Link, Klarna, Amazon Pay und Revolut Pay; Apple Pay und Google Pay je nach Endgerät. Die Auszahlung erfolgt laut Anbieterangabe täglich mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung. Die Plattform ist DSGVO-konform, SSL-verschlüsselt, der Serverstandort liegt in Deutschland und der Login ist per MFA absicherbar.
Kann ich Lebensmittel-Spezifika wie variable Gewichte und Pfand abbilden?
Das ist ein wichtiges Kriterium, an dem generische Baukästen oft scheitern. Frische, regionale Lebensmittel brauchen LMIV-Pflichtfelder, Verkauf nach Gewicht (etwa Fleisch nach Schlachtgewicht), Staffelpreise, saisonale Verfügbarkeit und ein Pfandsystem für Gläser oder Kühltaschen. Bei Farmerino sind diese Felder direkt am Artikel hinterlegt, statt dass du sie in einem leeren Baukasten selbst nachbauen musst.
Lohnt sich der Wechsel zu einer Hofladen-Software überhaupt?
Das hängt davon ab, wie viel Zeit du aktuell in Bestellabwicklung, Logistik und Vermarktung steckst. Eine passende Software senkt den Routineaufwand durch Tourenplanung, Picklisten, Lieferscheine und Datenexport spürbar, sodass von der höheren Direktvermarktungs-Marge mehr übrig bleibt. Weil Farmerino keine Fixkosten und keinen Vertrag hat, kannst du den Nutzen risikofrei selbst testen - du zahlst nur, wenn du tatsächlich verkaufst.
Dein Rechenbeispiel
Rechne aus, was dir bleibt
Bei Farmerino zahlst du 0 € Einrichtung, 0 € im Monat und bindest dich an keinen Vertrag. Fällig wird nur eine Plattform-Marge von 3,9 % je erfolgreichem Verkauf, gedeckelt auf 149 € im Monat. Stell deinen geplanten Monatsumsatz ein und sieh, was dir bleibt.
Plattform-Marge (3,9 %, max. 149 €)
98 €
pro Monat
Dir bleiben
2.402 €
pro Monat
Hochgerechnet
28.830 €
pro Jahr
Gerechnet mit nur 3,9 % Plattform-Marge (gedeckelt auf 149 € im Monat) - ab rund 3.820 € Monatsumsatz zahlst du nie mehr als 149 €. Keine Fixkosten, keine Vertragsbindung, Zahlung nur bei erfolgreichem Verkauf. Zum Vergleich: über den Zwischenhandel bleibt beim Erzeuger oft nur rund ein Drittel des Endpreises.
Kostenlos startenBereit für deinen eigenen Online-Hofladen?
Starte ohne Einrichtungsgebühr, ohne Monatsgebühr und ohne Vertrag. Du zahlst nur bei erfolgreichen Verkäufen, und ein persönlicher Ansprechpartner begleitet dich bis zum ersten Verkauf.
