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Voraussetzungen-Checkliste für Höfe

Online-Hofladen Voraussetzungen: Was brauchst du wirklich, um online zu verkaufen?

Du überlegst, deine regionalen Lebensmittel online anzubieten, und fragst dich: Was brauche ich dafür eigentlich? Die ehrliche Antwort vorweg: deutlich weniger, als du denkst. Auf dieser Seite bekommst du die komplette Checkliste für deinen eigenen Online-Hofladen, sortiert nach technisch, rechtlich und organisatorisch, mit einer echten Schritt-für-Schritt-Liste. Wenn du danach direkt loslegen willst, zeigt dir Online-Hofladen erstellen die konkrete Anleitung zum Anlegen.

· Gründer

Aktualisiert am

Online-Hofladen Voraussetzungen: Was brauchst du wirklich, um online zu verkaufen?

Online-Hofladen Voraussetzungen: die kurze Antwort

Um einen Online-Hofladen zu eröffnen, brauchst du im Kern vier Dinge: deine Produkte mit ein paar Fotos, die rechtlichen Grundlagen (Gewerbe- beziehungsweise Betriebsanmeldung, Steuernummer und die Lebensmittelkennzeichnung nach LMIV), ein Liefer- oder Abholkonzept und eine Zahlungsabwicklung. Die komplette Technik dahinter musst du nicht selbst bauen: Bei Farmerino legst du deinen Online-Hofladen ohne Technikwissen, eigene Domain oder separates Hosting an. Die Veröffentlichung erfolgt nach vollständiger Einrichtung von Sortiment, Vertrieb und Zahlungsangaben.

Das Wichtigste für deine Kalkulation: Das Anlegen kostet 0 € Einrichtung, 0 € pro Monat, es gibt keine Mindestlaufzeit. Für dich fällt erst dann etwas an, wenn du verkaufst, nämlich eine Plattform-Marge von 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen, gedeckelt auf 149 €/Monat. So bleibt bei dir als Erzeuger der nach deinen übrigen Kosten verbleibende Anteil, statt sie an den Zwischenhandel zu verlieren.

Diese Seite klärt die Voraussetzungen. Wenn du den genauen Klick-für-Klick-Ablauf zum Anlegen suchst, ist Online-Hofladen erstellen die richtige Seite. Den größeren Überblick über das Thema gibt dir der Pillar-Ratgeber Direktvermarktungs-Software.

Das Technische: Produkte, Fotos und Gerät

Fangen wir mit dem an, was du ohnehin schon hast. Dein wertvollstes Startkapital sind deine Produkte und das Wissen darum. Genau das macht deinen Online-Hofladen einzigartig, nicht eine schicke Website.

Das brauchst du technisch:

  • Deine Produkte – das, was du heute schon im Hofladen, am Marktstand oder ab Hof verkaufst: Gemüse, Obst, Fleisch, Käse, Eier, Honig, Backwaren.
  • Ein paar Fotos – Handyfotos bei Tageslicht genügen vollkommen. Du brauchst weder Fotostudio noch Profikamera. Ein helles Bild deiner Ware auf einem Holztisch wirkt oft echter als jedes Stockfoto.
  • Ein internetfähiges Gerät – Smartphone, Tablet oder Laptop reichen. Du kannst deinen ganzen Hofladen vom Handy aus pflegen, auch zwischen Stall und Feld.
  • Eine E-Mail-Adresse – mehr braucht es für die Registrierung nicht. Keine eigene Domain, kein Hosting, keine Shop-Software.

Was du nicht brauchst: Programmierkenntnisse, einen Webdesigner, einen Server oder ein Technik-Budget. Diese Bausteine stellt die Plattform bereit. Du füllst nur deinen Shop mit dem, was du kennst. Den vollen Funktionsumfang – von der Variantenverwaltung bis zum Analytics-Dashboard – siehst du auf der Seite Funktionen.

Das Rechtliche: Gewerbe, Steuer und Lebensmittelrecht-Basics

Beim Online-Verkauf gelten die Anforderungen des stationären Lebensmittelverkaufs sowie zusätzliche Fernabsatz-Pflichten. Welche davon greifen, hängt vom Betrieb und Sortiment ab. Farmerino stellt technische Felder und Abläufe bereit. Die Verantwortung deines Betriebs bleibt bestehen.

Gewerbe oder Urproduktion?

Wer gewerblich Lebensmittel handelt oder stark verarbeitet, meldet in der Regel ein Gewerbe an (Paragraf 14 GewO). Land- und Forstwirtschaft gilt aber nicht als Gewerbe: Wer ausschließlich selbsterzeugte Produkte der Urproduktion verkauft (eigenes Obst, Gemüse, Eier, Honig), braucht dafür oft keinen Gewerbeschein. Sobald du in größerem Umfang fremde Ware zukaufst oder stark verarbeitest, kann ein gewerblicher Anteil entstehen. Lass deine konkrete Einstufung einmal vom Finanzamt oder der Landwirtschaftskammer prüfen.

Steuer

Steuernummer oder USt-IdNr. lassen sich in deinem Hofladen hinterlegen. Bei kleinen Umsätzen kann die Kleinunternehmer-Regelung nach Paragraf 19 UStG greifen – auch das ist abgebildet.

Lebensmittelkennzeichnung (LMIV)

Nach der LMIV müssen Angaben wie Bezeichnung, Zutaten, Allergene und – bei verpackter Ware – Nährwerte schon vor dem Kaufabschluss sichtbar sein. Die passenden Felder sind direkt am Artikel hinterlegt, sodass du sie strukturiert einträgst.

Betriebsregistrierung, Impressum und Datenschutz

Du meldest deinen Lebensmittelbetrieb bei der zuständigen Behörde an (das gilt auch für den Laden vor Ort). Online kommen Impressum, DSGVO-konformer Datenschutz und Widerrufshinweise dazu. Farmerino betreibt die Datenhaltung in Deutschland und verschlüsselt die Übertragung. Deine eigenen Datenschutzinformationen bleiben in deiner Verantwortung. Für rechtsverbindliche Auskünfte zu deinem Fall sprich im Zweifel mit deiner Lebensmittelüberwachung.

Das Organisatorische: dein Liefer- und Abholkonzept

Bevor der erste Korb rausgeht, solltest du eine einfache Frage beantworten: Wie kommt deine Ware zum Kunden? Du musst dich nicht auf einen Weg festlegen – du kannst auch mehrere kombinieren und später erweitern. Überlege dir vorab, was zu deinem Hof, deiner Region und deinen Produkten passt.

VertriebswegWann er passt
Abholung / Ab-HofDu hast Kundschaft in der Nähe. Du legst Abholfenster fest, Bestellungen gehen vorab ein und werden zur Übergabe bereitgestellt. Eine Zustelltour entfällt. Bereitstellung, Kühlung und Übergabe bleiben Teil des Ablaufs.
Eigene LieferungDu fährst ohnehin Touren oder hast einen festen Lieferradius. Die Tourenplanung ordnet Bestellungen eines Liefertags zu einer Route.
Versand (DPD)Du willst über die Region hinaus verkaufen. Bundesweiter Paketversand mit Temperaturklassen für frische Ware.
Foodtruck / MarktstandDu bist unterwegs und willst Vorbestellungen mit Abholung am Stand anbieten.

Praktischer Tipp für den Start: Beginne mit dem Weg, den du schon beherrschst. Wer heute ab Hof verkauft, kann zunächst Abholung und Vorbestellung einrichten. Vorbestellungen zeigen die georderte Menge vor dem Abholtermin. Wie viel Restware tatsächlich bleibt, hängt von Planung, Nachfrage und Verderb ab. Liefern und Versand schaltest du dazu, sobald du willst. Wer regelmäßige Bestellungen plant, kann außerdem Abo-Kisten anbieten, etwa eine wöchentliche Gemüsekiste.

Die Zahlung: wie dein Geld bei dir ankommt

Eine eigene Zahlungsabwicklung aufzusetzen, ist der Punkt, an dem viele beim Selbstbau-Shop scheitern. Bei deinem Online-Hofladen entfällt das komplett – die Zahlung ist eingebaut, du musst nichts technisch verknüpfen.

  • Bezahlung über Stripe: sichere Online-Zahlung ist von Anfang an aktiv. Deine Kunden bezahlen online, du musst keinen Zahlungsdienstleister selbst integrieren.
  • Tagesgenaue Auszahlung: dein Geld wird täglich ausgezahlt, mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung (innerhalb der üblichen Widerrufsfrist). Du wartest nicht wochenlang auf eine Sammelabrechnung.
  • Eine Bankverbindung ist alles, was du dafür brauchst – für die Auszahlung deiner Einnahmen.
  • Transparente Kosten: zwei Kundenentgelte (0,25 € Bearbeitungsgebühr pro Bestellung sowie 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang) trägt der Kunde als separate Posten, nicht du. Deinen Erlös belastet das nicht.

So bleibt von der Zahlung genau das bei dir, was du erwirtschaftet hast – ohne dass du dich um Technik, Sicherheit oder Abrechnung kümmern musst. Wie das im Vergleich zu anderen Wegen aussieht, zeigt der nächste Abschnitt.

Brauchst du ein Lieferfahrzeug? Nein.

Auf fast jeder Checkliste steht irgendwann „Transportmöglichkeit“. Das schreckt ab, weil es nach Anschaffung klingt – dabei brauchst du für den Start weder Kühltransporter noch Anhänger. Abholung am Hof kommt ganz ohne aus, und für den Versand haltbarer Ware genügt der Paketdienst.

Für alles dazwischen gibt es geteilte Routen. Ein Fahrbetrieb veröffentlicht auf Farmerino ein Gebiet – wo er fährt, an welchen Tagen, wie viele Stopps er schafft, was ihm eine Fahrt mindestens wert ist. Du übernimmst es, und es wird dein Liefergebiet. Am Liefertag werden die Bestellungen aller Höfe dieses Gebiets zu einer Route zusammengefasst. Du brauchst also kein Fahrzeug, sondern eine Entscheidung.

Dafür brauchst du einen Ort zum Packen, feste Tage, an denen du fertig bist, und den Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Fahrbetrieb, weil er die Lieferadressen sieht. Ob es in deinem Umkreis überhaupt einen gibt, siehst du nach der Registrierung im Verzeichnis – und wenn nicht, kostet dich das nichts.

Die Voraussetzungen-Checkliste: in 7 Schritten startklar

Jetzt konkret. Diese nummerierte Checkliste führt dich von der Vorbereitung bis zum ersten Verkauf. Die ersten Punkte erledigst du teils offline, der Rest geht direkt im Shop. Du kannst jederzeit speichern und später weitermachen.

  1. Produkte und Fotos sammeln. Leg eine Liste der Artikel an, mit denen du starten willst, und mach von jedem ein helles Handyfoto. Für den Anfang reicht eine Handvoll Produkte – du erweiterst später.

  2. Rechtlichen Status klären. Prüfe, ob du Urproduktion verkaufst oder ein Gewerbe brauchst, und halte Steuernummer oder USt-IdNr. bereit. Im Zweifel kurz beim Finanzamt oder der Landwirtschaftskammer nachfragen.

  3. Pflichtangaben vorbereiten. Notiere je Produkt die LMIV-relevanten Angaben (Zutaten, Allergene, bei verpackter Ware Nährwerte, Herkunft). So füllst du die Felder am Artikel später zügig aus.

  4. Vertriebsweg festlegen. Entscheide, ob du mit Abholung, eigener Lieferung, Versand oder einer Kombination startest. Tipp: Beginne mit dem Weg, den du schon kennst.

  5. Bankverbindung bereithalten. Für die tägliche Stripe-Auszahlung brauchst du nur deine Kontodaten. Mehr ist für die Zahlung nicht nötig.

  6. Konto anlegen (online). Konto mit E-Mail und Passwort anlegen – ohne Mindestlaufzeit, ohne Kreditkarte. Hier geht es los: Konto anlegen.

  7. Shop füllen und live schalten. Produkte mit Bild und Preis einstellen, Liefer- und Abholoptionen aktivieren, Shop freischalten und den Link teilen – per WhatsApp, Social Media oder am Marktstand. Ab jetzt können deine Kunden bestellen.

Wie lange die Einrichtung dauert, hängt von der Anzahl der Produkte, Bilder und Pflichtangaben ab. Den genauen Klick-für-Klick-Ablauf zum Anlegen findest du auf Online-Hofladen erstellen.

Voraussetzungen klären oder Hofladen anlegen: wo stehst du gerade?

Damit du nicht doppelt suchst, hier die klare Abgrenzung. Diese Seite beantwortet die Frage was brauche ich und gibt dir die Checkliste. Sobald du loslegen willst, führen dich andere Seiten weiter:

  • Du sammelst noch Voraussetzungen? Dann bist du hier richtig – arbeite die Checkliste oben ab.
  • Du willst jetzt anlegen? Die konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen steht auf Online-Hofladen erstellen.
  • Du willst erst den größeren Zusammenhang verstehen? Der Leitfaden Direktvermarktungs-Software ordnet das Thema ein, und unter Partner werden erfährst du, wie der Einstieg abläuft.
  • Du fragst dich, ob sich der Aufwand lohnt? Der Vergleich zeigt, wie viel beim Erzeuger bleibt.

So findest du genau die Tiefe, die du gerade brauchst, ohne dich durch Wiederholungen zu klicken.

Warum sich der eigene Online-Hofladen lohnt

Du erfüllst die Voraussetzungen also leichter als gedacht. Bleibt die Frage, was du davon hast. Ein wesentlicher Faktor ist dein Deckungsbeitrag. Bei den üblichen Vertriebswegen gibt der Zwischenhandel den Ton an. Bei deinem eigenen Online-Hofladen verkaufst du direkt.

Vergleiche die Vertriebswege mit deinen eigenen Zahlen: Netto-Verkaufspreis, Absatzmenge, Arbeitszeit, Verpackung, Logistik, Zahlungs- und Plattformkosten sowie Abschriften. Pauschale Erzeugeranteile sind ohne Produkt, Region und Vertragsmodell nicht belastbar.

Konkret heißt das: Die Plattform-Marge beträgt 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen. Dein Deckungsbeitrag hängt zusätzlich von Preis, Ware, Arbeit und Logistik ab. Das Kostenmodell folgt festen Konditionen: Der Satz ist für alle Verkäufer gleich, ohne Rabatte und auf 149 € pro Monat gedeckelt. Ab rund 3.820 € Netto-Warenwert im Monat zahlst du nie mehr als 149 €.

Dazu kommt etwas, das sich nicht in Prozent messen lässt: der direkte Draht zu deinen Stammkunden, Unabhängigkeit vom Zwischenhandel und die Wertschätzung deiner Arbeit, weil der Kunde sieht, von welchem Hof seine Lebensmittel kommen. Genau das ist die Idee von Direkt vom Hof.

Jetzt deinen Online-Hofladen erstellen

Du kennst jetzt alle Voraussetzungen – technisch, rechtlich und organisatorisch – und du hast gesehen, dass der Einstieg klein und ohne fixe Plattformkosten ist. Du brauchst keine fertige Website, kein Budget und keine Technikkenntnisse. Du brauchst deine Produkte, ein paar Fotos und eine Bankverbindung. Den Rest stellt die Plattform.

So geht es weiter:

  • Konto anlegen: Konto anlegen und direkt online registrieren – ohne Mindestlaufzeit, ohne Monatsgebühr.
  • Erst die Anleitung lesen: Auf Online-Hofladen erstellen siehst du jeden Schritt zum Anlegen im Detail.
  • Mehr über den Einstieg erfahren: Unter Partner werden erklären wir, wie der Start abläuft.

Wenn du die Checkliste oben durchhast, ist der nächste Schritt nur noch ein Klick. Aus deinen Produkten und ein paar Fotos wird Schritt für Schritt dein eigener Online-Hofladen – direkt vom Hof, an Kunden in deiner Region und bundesweit.

Schritt für Schritt

  1. 1

    Produkte und Fotos sammeln

    Produkte und Fotos sammeln. Leg eine Liste der Artikel an, mit denen du starten willst, und mach von jedem ein helles Handyfoto. Für den Anfang reicht eine Handvoll Produkte – du erweiterst später.

  2. 2

    Rechtlichen Status klären

    Rechtlichen Status klären. Prüfe, ob du Urproduktion verkaufst oder ein Gewerbe brauchst, und halte Steuernummer oder USt-IdNr. bereit. Im Zweifel kurz beim Finanzamt oder der Landwirtschaftskammer nachfragen.

  3. 3

    Pflichtangaben vorbereiten

    Pflichtangaben vorbereiten. Notiere je Produkt die LMIV-relevanten Angaben (Zutaten, Allergene, bei verpackter Ware Nährwerte, Herkunft). So füllst du die Felder am Artikel später zügig aus.

  4. 4

    Vertriebsweg festlegen

    Vertriebsweg festlegen. Entscheide, ob du mit Abholung, eigener Lieferung, Versand oder einer Kombination startest. Tipp: Beginne mit dem Weg, den du schon kennst.

  5. 5

    Bankverbindung bereithalten

    Bankverbindung bereithalten. Für die tägliche Stripe-Auszahlung brauchst du nur deine Kontodaten. Mehr ist für die Zahlung nicht nötig.

  6. 6

    Konto anlegen

    Lege dein Konto mit E-Mail und Passwort an. Es gibt keine Mindestlaufzeit. Eine Kreditkarte ist für die Registrierung nicht erforderlich.

  7. 7

    Shop füllen und live schalten

    Shop füllen und live schalten. Produkte mit Bild und Preis einstellen, Liefer- und Abholoptionen aktivieren, Shop freischalten und den Link teilen – per WhatsApp, Social Media oder am Marktstand. Ab jetzt können deine Kunden bestellen.

Häufige Fragen

Was brauche ich, um einen Online-Hofladen zu eröffnen?

Im Kern vier Dinge: deine Produkte mit ein paar Handyfotos, die rechtlichen Grundlagen (Gewerbe- oder Betriebsanmeldung, Steuernummer, LMIV-Kennzeichnung), ein Liefer- oder Abholkonzept und eine Bankverbindung für die Auszahlung. Die Technik – Shop, Zahlung, Versandlogik – stellt die Plattform bereit. Bei Farmerino richtest du deinen Hofladen ohne eigene Domain, separates Hosting oder Programmierkenntnisse ein. Veröffentlicht wird er nach vollständiger Einrichtung.

Brauche ich eine eigene Website, eine Domain oder Technikwissen?

Nein. Du brauchst keine eigene Website, keine Domain, kein Hosting und keine Programmierkenntnisse. Die gesamte Technik ist eingebaut. Du füllst nur deinen Shop mit Produkten und Fotos und kannst das komplett vom Smartphone aus erledigen. Genau das unterscheidet einen fertigen Online-Hofladen von einem komplett selbst gebauten Webshop.

Was kostet es, einen Online-Hofladen zu starten?

Das Anlegen kostet 0 € Einrichtung und 0 € pro Monat, es gibt keine Mindestlaufzeit. Es fällt nur eine Plattform-Marge von 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen an, für alle Verkäufer gleich und ausschließlich bei abgeschlossenen Bestellungen, gedeckelt auf 149 €/Monat. Zusätzlich trägt der Kunde zwei Kundenentgelte (0,25 € Bearbeitungsgebühr pro Bestellung sowie 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang) als separate Posten. Sie mindern deinen Erlös nicht.

Brauche ich ein Gewerbe, wenn ich nur eigene Hoferzeugnisse verkaufe?

Land- und Forstwirtschaft gilt nicht als Gewerbe. Wer ausschließlich selbsterzeugte Produkte der Urproduktion verkauft – etwa eigenes Obst, Gemüse, Eier oder Honig – braucht dafür oft keinen Gewerbeschein. Sobald du in größerem Umfang fremde Ware zukaufst oder stark verarbeitest, kann ein gewerblicher Anteil entstehen. Lass deine konkrete Einstufung im Zweifel vom Finanzamt oder der Landwirtschaftskammer prüfen.

Welche Kennzeichnung muss ich bei Lebensmitteln online angeben?

Nach der LMIV gehören je nach Produkt Bezeichnung, Zutaten, Allergene und – bei verpackter Ware – Nährwerte zu den Pflichtangaben, und sie müssen vor dem Kaufabschluss sichtbar sein. Allergene sind auch bei loser Ware anzugeben, ebenso eine korrekte Herkunftsangabe. Die passenden Felder sind direkt am Artikel hinterlegt, sodass du sie strukturiert eintragen kannst.

Wie liefere ich meine Produkte, und kann ich nur Abholung anbieten?

Du wählst aus vier Vertriebswegen, einzeln oder kombiniert: Abholung beziehungsweise Ab-Hof, eigene Lieferung mit automatischer Tourenplanung, bundesweiter DPD-Versand mit Temperaturklassen für frische Ware und Foodtruck- beziehungsweise Marktstand-Abholung. Du kannst dich auch ausschließlich auf Abholung in deiner Region beschränken und Lieferung oder Versand später dazuschalten.

Wie und wann bekomme ich mein Geld?

Die Zahlung wird über Stripe verarbeitet und ist von Anfang an aktiv – du musst keinen Zahlungsdienstleister selbst integrieren. Die Auszahlung erfolgt täglich mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung innerhalb der üblichen Widerrufsfrist. Dafür brauchst du nur eine Bankverbindung. Die zwei Kundenentgelte (0,25 € Bearbeitungsgebühr pro Bestellung sowie 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang) trägt der Kunde.

Wie viel von meinem Umsatz bleibt bei mir?

Die Plattform-Marge beträgt 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen. Was bei deinem Betrieb verbleibt, hängt zusätzlich von Preis, Ware, Arbeit und Logistik ab. Pauschale Vergleichsquoten sind ohne Produkt, Region und Vertragsmodell nicht belastbar. Die Marge ist für alle Verkäufer gleich und auf 149 € pro Monat gedeckelt – ab rund 3.820 € Netto-Warenwert im Monat zahlst du nie mehr als 149 €.

Wie lange dauert es, bis mein Online-Hofladen online ist?

Das Konto ist direkt online angelegt. Wie lange die Einrichtung bis zur Veröffentlichung dauert, hängt von Anzahl und Vollständigkeit der Produkte und Bilder ab. Du kannst klein mit einer Handvoll Produkten starten und den Shop jederzeit erweitern.

Worin unterscheidet sich diese Seite von der Anleitung zum Erstellen?

Diese Seite ordnet die Voraussetzungen ein: Produkte, Recht, Steuer, Logistik und Zahlung. Die konkrete Anleitung zum Anlegen deines Shops findest du auf der Seite Online-Hofladen erstellen. Den größeren thematischen Überblick liefert der Ratgeber zur Direktvermarktungs-Software.

Dein Rechenbeispiel

Rechne aus, was bei dir bleibt

Bei Farmerino zahlst du 0 € Einrichtung und 0 € im Monat. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Farmerino behält 3,9 % je abgeschlossenem Verkauf zuzüglich Umsatzsteuer, gedeckelt auf 149 € im Monat. Stelle deinen geplanten Netto-Warenwert ein und sieh den Betrag nach diesem Abzug.

200 €15.000 €

Anteil (3,9 %, höchstens 149 €)

98 €

pro Monat, zzgl. USt.

Bleibt bei dir

2.384 €

pro Monat

Hochgerechnet

28.608 €

pro Jahr

Der Rechner berücksichtigt ausschließlich den Anteil von 3,9 %, gedeckelt auf 149 € im Monat, samt der Umsatzsteuer darauf. „Bleibt bei dir“ ist der Warenwert nach diesem Abzug. Eigene Kosten, Rückerstattungen und optionale Pakete sind nicht enthalten. Die separat ausgewiesenen Bearbeitungs- und Zahlungsentgelte trägt der Kunde. Ab rund 3.820 € Netto-Warenwert bleibt es bei 149 € Anteil.

Konto anlegen

Bereit für deinen eigenen Online-Hofladen?

Farmerino erhebt keine Einrichtungs- oder Monatsgebühr und hat keine Mindestlaufzeit. Vom Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen behält Farmerino 3,9 % zzgl. USt., gedeckelt auf 149 € pro Monat. Unterstützung bei der Einrichtung kannst du kostenlos anfragen.