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Voraussetzungen-Checkliste für Höfe

Online-Hofladen Voraussetzungen: Was brauchst du wirklich, um online zu verkaufen?

Du überlegst, deine regionalen Lebensmittel online anzubieten, und fragst dich: Was brauche ich dafür eigentlich? Die ehrliche Antwort vorweg: deutlich weniger, als du denkst. Auf dieser Seite bekommst du die komplette Checkliste für deinen eigenen Online-Hofladen, sortiert nach technisch, rechtlich und organisatorisch, mit einer echten Schritt-für-Schritt-Liste. Wenn du danach direkt loslegen willst, zeigt dir Online-Hofladen erstellen die konkrete Anleitung zum Anlegen.

· Gründer

Aktualisiert am

Online-Hofladen Voraussetzungen: Was brauchst du wirklich, um online zu verkaufen?

Online-Hofladen Voraussetzungen: die kurze Antwort

Um einen Online-Hofladen zu eröffnen, brauchst du im Kern vier Dinge: deine Produkte mit ein paar Fotos, die rechtlichen Grundlagen (Gewerbe- beziehungsweise Betriebsanmeldung, Steuernummer und die Lebensmittelkennzeichnung nach LMIV), ein Liefer- oder Abholkonzept und eine Zahlungsabwicklung. Die komplette Technik dahinter musst du nicht selbst bauen: Bei Farmerino ist dein eigener Online-Hofladen laut Anbieterangabe in unter 2 Minuten startklar, ohne Technikwissen, ohne eigene Domain, ohne Hosting.

Das Wichtigste für deine Kalkulation: Das Anlegen kostet 0 Euro Einrichtung, 0 Euro pro Monat, es gibt keinen Vertrag und du bist monatlich kündbar. Für dich fällt erst dann etwas an, wenn du verkaufst, nämlich eine Plattform-Marge von 3,9 Prozent pro Verkauf, gedeckelt auf 149 Euro im Monat. So bleibt bei dir als Erzeuger der größte Teil der Wertschöpfung, statt sie an den Zwischenhandel zu verlieren.

Diese Seite klärt die Voraussetzungen. Wenn du den genauen Klick-für-Klick-Ablauf zum Anlegen suchst, ist Online-Hofladen erstellen die richtige Seite. Den größeren Ueberblick über das Thema gibt dir der Pillar-Ratgeber Direktvermarktungs-Software.

Das Technische: Produkte, Fotos und Gerät

Fangen wir mit dem an, was du ohnehin schon hast. Dein wertvollstes Startkapital sind deine Produkte und das Wissen darum. Genau das macht deinen Online-Hofladen einzigartig, nicht eine schicke Website.

Das brauchst du technisch:

  • Deine Produkte - das, was du heute schon im Hofladen, am Marktstand oder ab Hof verkaufst: Gemüse, Obst, Fleisch, Käse, Eier, Honig, Backwaren.
  • Ein paar Fotos - Handyfotos bei Tageslicht genügen vollkommen. Du brauchst weder Fotostudio noch Profikamera. Ein helles Bild deiner Ware auf einem Holztisch wirkt oft echter als jedes Stockfoto.
  • Ein internetfähiges Gerät - Smartphone, Tablet oder Laptop reichen. Du kannst deinen ganzen Hofladen vom Handy aus pflegen, auch zwischen Stall und Feld.
  • Eine E-Mail-Adresse - mehr braucht es für die Registrierung nicht. Keine eigene Domain, kein Hosting, keine Shop-Software.

Was du nicht brauchst: Programmierkenntnisse, einen Webdesigner, einen Server oder ein Technik-Budget. Diese Bausteine stellt die Plattform bereit. Du füllst nur deinen Shop mit dem, was du kennst. Den vollen Funktionsumfang - von der Variantenverwaltung bis zum Analytics-Dashboard - siehst du auf der Seite Funktionen.

Das Rechtliche: Gewerbe, Steuer und Lebensmittelrecht-Basics

Hier werden viele unsicher, dabei ist es gut machbar. Die gute Nachricht: Online verkaufst du nach denselben Grundregeln wie in deinem Hofladen vor Ort, plus ein paar Fernabsatz-Pflichten. Vieles davon nimmt dir die Plattform ab.

Gewerbe oder Urproduktion?

Wer gewerblich Lebensmittel handelt oder stark verarbeitet, meldet in der Regel ein Gewerbe an (Paragraf 14 GewO). Land- und Forstwirtschaft gilt aber nicht als Gewerbe: Wer ausschließlich selbsterzeugte Produkte der Urproduktion verkauft (eigenes Obst, Gemüse, Eier, Honig), braucht dafür oft keinen Gewerbeschein. Sobald du in größerem Umfang fremde Ware zukaufst oder stark verarbeitest, kann ein gewerblicher Anteil entstehen. Lass deine konkrete Einstufung einmal vom Finanzamt oder der Landwirtschaftskammer prüfen.

Steuer

Steuernummer oder USt-IdNr. lassen sich in deinem Hofladen hinterlegen. Bei kleinen Umsätzen kann die Kleinunternehmer-Regelung nach Paragraf 19 UStG greifen - auch das ist abgebildet.

Lebensmittelkennzeichnung (LMIV)

Nach der LMIV müssen Angaben wie Bezeichnung, Zutaten, Allergene und - bei verpackter Ware - Nährwerte schon vor dem Kaufabschluss sichtbar sein. Die passenden Felder sind direkt am Artikel hinterlegt, sodass du sie strukturiert einträgst.

Betriebsregistrierung, Impressum und Datenschutz

Du meldest deinen Lebensmittelbetrieb bei der zuständigen Behörde an (das gilt auch für den Laden vor Ort). Online kommen Impressum, DSGVO-konformer Datenschutz und Widerrufshinweise dazu. Farmerino ist DSGVO-konform, der Serverstandort ist Deutschland und die Verbindung ist SSL-verschlüsselt. Für rechtsverbindliche Auskünfte zu deinem Fall sprich im Zweifel mit deiner Lebensmittelüberwachung.

Das Organisatorische: dein Liefer- und Abholkonzept

Bevor der erste Korb rausgeht, solltest du eine einfache Frage beantworten: Wie kommt deine Ware zum Kunden? Du musst dich nicht auf einen Weg festlegen - du kannst auch mehrere kombinieren und später erweitern. Ueberlege dir vorab, was zu deinem Hof, deiner Region und deinen Produkten passt.

VertriebswegWann er passt
Abholung / Ab-HofDu hast Laufkundschaft oder Stammkunden in der Nähe. Du legst Abholfenster fest, der Kunde bestellt vorab und holt ab. Keine Logistik, kein Versandrisiko.
Eigene LieferungDu fährst ohnehin Touren oder hast einen festen Lieferradius. Die automatische Tourenplanung bündelt Bestellungen zu effizienten Routen.
Versand (DPD)Du willst über die Region hinaus verkaufen. Bundesweiter Paketversand mit Temperaturklassen für frische Ware.
Foodtruck / MarktstandDu bist unterwegs und willst Vorbestellungen mit Abholung am Stand anbieten.

Praktischer Tipp für den Start: Beginne mit dem Weg, den du schon beherrschst. Wer heute ab Hof verkauft, startet online mit Abholung und Vorbestellung - das ist null Mehraufwand in der Logistik und reduziert sofort Restware, weil du die Mengen vorher kennst. Liefern und Versand schaltest du dazu, sobald du willst. Wer regelmäßige Bestellungen plant, kann außerdem Abo-Kisten anbieten, etwa eine wöchentliche Gemüsekiste.

Die Zahlung: wie dein Geld bei dir ankommt

Eine eigene Zahlungsabwicklung aufzusetzen, ist der Punkt, an dem viele beim Selbstbau-Shop scheitern. Bei deinem Online-Hofladen entfällt das komplett - die Zahlung ist eingebaut, du musst nichts technisch verknüpfen.

  • Bezahlung über Stripe: sichere Online-Zahlung ist von Anfang an aktiv. Deine Kunden bezahlen bequem, du musst keinen Zahlungsdienstleister selbst integrieren.
  • Tagesgenaue Auszahlung: dein Geld wird täglich ausgezahlt, mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung (innerhalb der üblichen Widerrufsfrist). Du wartest nicht wochenlang auf eine Sammelabrechnung.
  • Eine Bankverbindung ist alles, was du dafür brauchst - für die Auszahlung deiner Einnahmen.
  • Transparente Kosten: 0,25 Euro Bearbeitungsgebühr pro Bestellung trägt der Kunde als separaten Posten, nicht du. Deinen Erlös belastet das nicht.

So bleibt von der Zahlung genau das bei dir, was du erwirtschaftet hast - ohne dass du dich um Technik, Sicherheit oder Abrechnung kümmern musst. Wie das im Vergleich zu anderen Wegen aussieht, zeigt der nächste Abschnitt.

Die Voraussetzungen-Checkliste: in 7 Schritten startklar

Jetzt konkret. Diese nummerierte Checkliste führt dich von der Vorbereitung bis zum ersten Verkauf. Die ersten Punkte erledigst du teils offline, der Rest geht direkt im Shop. Du kannst jederzeit speichern und später weitermachen.

  1. Produkte und Fotos sammeln. Leg eine Liste der Artikel an, mit denen du starten willst, und mach von jedem ein helles Handyfoto. Für den Anfang reicht eine Handvoll Produkte - du erweiterst später.

  2. Rechtlichen Status klären. Prüfe, ob du Urproduktion verkaufst oder ein Gewerbe brauchst, und halte Steuernummer oder USt-IdNr. bereit. Im Zweifel kurz beim Finanzamt oder der Landwirtschaftskammer nachfragen.

  3. Pflichtangaben vorbereiten. Notiere je Produkt die LMIV-relevanten Angaben (Zutaten, Allergene, bei verpackter Ware Nährwerte, Herkunft). So füllst du die Felder am Artikel später zügig aus.

  4. Vertriebsweg festlegen. Entscheide, ob du mit Abholung, eigener Lieferung, Versand oder einer Kombination startest. Tipp: Beginne mit dem Weg, den du schon kennst.

  5. Bankverbindung bereithalten. Für die tägliche Stripe-Auszahlung brauchst du nur deine Kontodaten. Mehr ist für die Zahlung nicht nötig.

  6. Kostenlos registrieren (ca. 2 Minuten). Konto mit E-Mail und Passwort anlegen - ohne Vertrag, ohne Kreditkarte. Hier geht es los: Kostenlos starten.

  7. Shop füllen und live schalten. Produkte mit Bild und Preis einstellen, Liefer- und Abholoptionen aktivieren, Shop freischalten und den Link teilen - per WhatsApp, Social Media oder am Marktstand. Ab jetzt können deine Kunden bestellen.

Realistisch bist du in unter einer Stunde im Netz, je nach Produktanzahl. Den genauen Klick-für-Klick-Ablauf zum Anlegen findest du auf Online-Hofladen erstellen.

Voraussetzungen klären oder Hofladen anlegen: wo stehst du gerade?

Damit du nicht doppelt suchst, hier die klare Abgrenzung. Diese Seite beantwortet die Frage was brauche ich und gibt dir die Checkliste. Sobald du loslegen willst, führen dich andere Seiten weiter:

  • Du sammelst noch Voraussetzungen? Dann bist du hier richtig - arbeite die Checkliste oben ab.
  • Du willst jetzt anlegen? Die konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Erstellen steht auf Online-Hofladen erstellen.
  • Du willst erst den größeren Zusammenhang verstehen? Der Leitfaden Direktvermarktungs-Software ordnet das Thema ein, und unter Partner werden erfährst du, wie der Einstieg abläuft.
  • Du fragst dich, ob sich der Aufwand lohnt? Der Vergleich zeigt, wie viel beim Erzeuger bleibt.

So findest du genau die Tiefe, die du gerade brauchst, ohne dich durch Wiederholungen zu klicken.

Warum sich der eigene Online-Hofladen lohnt

Du erfüllst die Voraussetzungen also leichter als gedacht. Bleibt die Frage, was du davon hast. Der größte Hebel ist deine Marge. Bei den üblichen Vertriebswegen gibt der Zwischenhandel den Ton an; bei deinem eigenen Online-Hofladen verkaufst du direkt.

VertriebswegAnteil beim Erzeuger (ca.)
Großhandelrund 35 Prozent
Supermarktrund 45 Prozent
Wochenmarktrund 75 Prozent
Farmerino3,9 % Marge (Deckel 149 €/Mon.)

Konkret heißt das: Bei der Plattform-Marge von 3,9 Prozent bleibt der weitaus größte Teil deiner Wertschöpfung bei dir am Hof. Und das Modell ist denkbar einfach - der Satz ist für alle Verkäufer gleich, ohne Rabatte, und auf 149 Euro pro Monat gedeckelt. Ab rund 3.820 Euro Monatsumsatz zahlst du nie mehr als 149 Euro.

Dazu kommt etwas, das sich nicht in Prozent messen lässt: der direkte Draht zu deinen Stammkunden, Unabhängigkeit vom Zwischenhandel und die Wertschätzung deiner Arbeit, weil der Kunde sieht, von welchem Hof seine Lebensmittel kommen. Genau das ist die Idee von Direkt vom Hof.

Jetzt deinen Online-Hofladen erstellen

Du kennst jetzt alle Voraussetzungen - technisch, rechtlich und organisatorisch - und du hast gesehen, dass der Einstieg klein und risikofrei ist. Du brauchst keine fertige Website, kein Budget und keine Technikkenntnisse. Du brauchst deine Produkte, ein paar Fotos und eine Bankverbindung. Den Rest stellt die Plattform.

So geht es weiter:

  • Sofort loslegen: Kostenlos starten und in unter 2 Minuten registrieren - ohne Vertrag, ohne Monatsgebühr.
  • Erst die Anleitung lesen: Auf Online-Hofladen erstellen siehst du jeden Schritt zum Anlegen im Detail.
  • Mehr über den Einstieg erfahren: Unter Partner werden erklären wir, wie der Start abläuft.

Wenn du die Checkliste oben durchhast, ist der nächste Schritt nur noch ein Klick. Aus deinen Produkten und ein paar Fotos wird heute noch dein eigener Online-Hofladen - direkt vom Hof, an Kunden in deiner Region und bundesweit.

Schritt für Schritt

  1. 1

    Produkte und Fotos sammeln

    Produkte und Fotos sammeln. Leg eine Liste der Artikel an, mit denen du starten willst, und mach von jedem ein helles Handyfoto. Für den Anfang reicht eine Handvoll Produkte - du erweiterst später.

  2. 2

    Rechtlichen Status klären

    Rechtlichen Status klären. Prüfe, ob du Urproduktion verkaufst oder ein Gewerbe brauchst, und halte Steuernummer oder USt-IdNr. bereit. Im Zweifel kurz beim Finanzamt oder der Landwirtschaftskammer nachfragen.

  3. 3

    Pflichtangaben vorbereiten

    Pflichtangaben vorbereiten. Notiere je Produkt die LMIV-relevanten Angaben (Zutaten, Allergene, bei verpackter Ware Nährwerte, Herkunft). So füllst du die Felder am Artikel später zügig aus.

  4. 4

    Vertriebsweg festlegen

    Vertriebsweg festlegen. Entscheide, ob du mit Abholung, eigener Lieferung, Versand oder einer Kombination startest. Tipp: Beginne mit dem Weg, den du schon kennst.

  5. 5

    Bankverbindung bereithalten

    Bankverbindung bereithalten. Für die tägliche Stripe-Auszahlung brauchst du nur deine Kontodaten. Mehr ist für die Zahlung nicht nötig.

  6. 6

    Kostenlos registrieren

    Kostenlos registrieren (ca. 2 Minuten). Konto mit E-Mail und Passwort anlegen - ohne Vertrag, ohne Kreditkarte. Hier geht es los: Kostenlos starten.

  7. 7

    Shop füllen und live schalten

    Shop füllen und live schalten. Produkte mit Bild und Preis einstellen, Liefer- und Abholoptionen aktivieren, Shop freischalten und den Link teilen - per WhatsApp, Social Media oder am Marktstand. Ab jetzt können deine Kunden bestellen.

Häufige Fragen

Was brauche ich, um einen Online-Hofladen zu eröffnen?

Im Kern vier Dinge: deine Produkte mit ein paar Handyfotos, die rechtlichen Grundlagen (Gewerbe- oder Betriebsanmeldung, Steuernummer, LMIV-Kennzeichnung), ein Liefer- oder Abholkonzept und eine Bankverbindung für die Auszahlung. Die Technik - Shop, Zahlung, Versandlogik - stellt die Plattform bereit. Bei Farmerino ist dein Hofladen laut Anbieterangabe in unter 2 Minuten startklar, ohne eigene Domain, ohne Hosting und ohne Programmierkenntnisse.

Brauche ich eine eigene Website, eine Domain oder Technikwissen?

Nein. Du brauchst keine eigene Website, keine Domain, kein Hosting und keine Programmierkenntnisse. Die gesamte Technik ist eingebaut. Du füllst nur deinen Shop mit Produkten und Fotos und kannst das komplett vom Smartphone aus erledigen. Genau das unterscheidet einen fertigen Online-Hofladen von einem komplett selbst gebauten Webshop.

Was kostet es, einen Online-Hofladen zu starten?

Das Anlegen kostet 0 Euro Einrichtung und 0 Euro pro Monat, es gibt keinen Vertrag und du bist monatlich kündbar. Es fällt nur eine Plattform-Marge von 3,9 Prozent pro Verkauf an, für alle Verkäufer gleich und ausschließlich bei erfolgreichem Umsatz, gedeckelt auf 149 Euro pro Monat. Zusätzlich trägt der Kunde 0,25 Euro Bearbeitungsgebühr pro Bestellung als separaten Posten - das belastet deinen Erlös nicht.

Brauche ich ein Gewerbe, wenn ich nur eigene Hoferzeugnisse verkaufe?

Land- und Forstwirtschaft gilt nicht als Gewerbe. Wer ausschließlich selbsterzeugte Produkte der Urproduktion verkauft - etwa eigenes Obst, Gemüse, Eier oder Honig - braucht dafür oft keinen Gewerbeschein. Sobald du in größerem Umfang fremde Ware zukaufst oder stark verarbeitest, kann ein gewerblicher Anteil entstehen. Lass deine konkrete Einstufung im Zweifel vom Finanzamt oder der Landwirtschaftskammer prüfen.

Welche Kennzeichnung muss ich bei Lebensmitteln online angeben?

Nach der LMIV gehören je nach Produkt Bezeichnung, Zutaten, Allergene und - bei verpackter Ware - Nährwerte zu den Pflichtangaben, und sie müssen vor dem Kaufabschluss sichtbar sein. Allergene sind auch bei loser Ware anzugeben, ebenso eine korrekte Herkunftsangabe. Die passenden Felder sind direkt am Artikel hinterlegt, sodass du sie strukturiert eintragen kannst.

Wie liefere ich meine Produkte, und kann ich nur Abholung anbieten?

Du wählst aus vier Vertriebswegen, einzeln oder kombiniert: Abholung beziehungsweise Ab-Hof, eigene Lieferung mit automatischer Tourenplanung, bundesweiter DPD-Versand mit Temperaturklassen für frische Ware und Foodtruck- beziehungsweise Marktstand-Abholung. Du kannst dich auch ausschließlich auf Abholung in deiner Region beschränken und Lieferung oder Versand später dazuschalten.

Wie und wann bekomme ich mein Geld?

Die Zahlung läuft sicher über Stripe und ist von Anfang an aktiv - du musst keinen Zahlungsdienstleister selbst integrieren. Die Auszahlung erfolgt laut Anbieterangabe täglich mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung innerhalb der üblichen Widerrufsfrist. Dafür brauchst du nur eine Bankverbindung; die 0,25 Euro Bearbeitungsgebühr pro Bestellung trägt der Kunde.

Wie viel von meinem Umsatz bleibt bei mir?

Bei der Plattform-Marge von 3,9 Prozent bleibt der Großteil der Wertschöpfung bei dir am Hof. Zum Vergleich: Beim Großhandel sind es etwa 35 Prozent, im Supermarkt rund 45 Prozent und am Wochenmarkt etwa 75 Prozent. Die Marge ist für alle Verkäufer gleich und auf 149 Euro pro Monat gedeckelt - ab rund 3.820 Euro Monatsumsatz zahlst du nie mehr als 149 Euro.

Wie lange dauert es, bis mein Online-Hofladen online ist?

Das Konto ist laut Anbieterangabe in unter 2 Minuten angelegt. Erste Produkte sind oft am selben Tag online, ein verkaufsbereiter Shop steht typischerweise innerhalb eines Tages - je nachdem, wie viele Artikel und Fotos du einpflegst. Du kannst klein mit einer Handvoll Produkten starten und den Shop jederzeit erweitern.

Worin unterscheidet sich diese Seite von der Anleitung zum Erstellen?

Diese Seite klärt die Voraussetzungen, also was du an Produkten, Recht, Steuer, Logistik und Zahlung brauchst, und gibt dir die komplette Checkliste. Die konkrete Klick-für-Klick-Anleitung zum Anlegen deines Shops findest du auf der Seite Online-Hofladen erstellen. Den größeren thematischen Ueberblick liefert der Ratgeber zur Direktvermarktungs-Software.

Dein Rechenbeispiel

Rechne aus, was dir bleibt

Bei Farmerino zahlst du 0 € Einrichtung, 0 € im Monat und bindest dich an keinen Vertrag. Fällig wird nur eine Plattform-Marge von 3,9 % je erfolgreichem Verkauf, gedeckelt auf 149 € im Monat. Stell deinen geplanten Monatsumsatz ein und sieh, was dir bleibt.

200 €15.000 €

Plattform-Marge (3,9 %, max. 149 €)

98 €

pro Monat

Dir bleiben

2.402 €

pro Monat

Hochgerechnet

28.830 €

pro Jahr

Gerechnet mit nur 3,9 % Plattform-Marge (gedeckelt auf 149 € im Monat) - ab rund 3.820 € Monatsumsatz zahlst du nie mehr als 149 €. Keine Fixkosten, keine Vertragsbindung, Zahlung nur bei erfolgreichem Verkauf. Zum Vergleich: über den Zwischenhandel bleibt beim Erzeuger oft nur rund ein Drittel des Endpreises.

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