Warum sich ein B2B-Standbein neben dem Endkundenverkauf lohnt
Stell dir vor, ein Teil deines Umsatzes steht schon am Montag fest: Das Restaurant im Nachbarort nimmt jede Woche drei Kisten Gemüse, das Hofcafe deinen Käse und deine Eier, die Kantine der Schule deine Kartoffeln. Genau das ist der Reiz des B2B-Geschäfts – wenige Abnehmer, große, wiederkehrende Mengen, planbarer Umsatz. Während du im Endkundengeschäft viele kleine Bestellungen einsammelst, trägt dich im B2B eine Handvoll verlässlicher Kunden.
Das ist kein Entweder-oder. Der eigentliche Gewinn liegt in der Kombination beider Kanäle: Der Direktverkauf an Privatkunden bringt dir Sichtbarkeit, Bewertungen und eine Marke in der Region; das B2B-Geschäft bringt Grundlast und Planbarkeit. Ein Koch, der deine Tomaten auf der Karte führt, ist gleichzeitig deine beste Werbung – seine Gäste werden zu deinen Endkunden.
Und der Hebel ist groß: Im klassischen Großhandel bleiben beim Erzeuger oft nur rund 35 Prozent des Endpreises hängen, über den Supermarkt etwa 45 Prozent. Wenn du dagegen direkt an die Gastronomie lieferst, fällt die Handelskette dazwischen weg – du verhandelst deinen Preis selbst und behältst einen deutlich größeren Anteil deiner eigenen Wertschöpfung. Mehr zum grundsätzlichen Kanal-Aufbau findest du im Ratgeber Lebensmittel-Lieferdienst aufbauen.
Wer kauft bei dir: Restaurants, Hofcafes, Kantinen und Läden
"Gastronomie" ist mehr als das Sterne-Restaurant. Für einen Hof in der Direktvermarktung kommen sehr unterschiedliche B2B-Abnehmer infrage – jeder mit eigenen Bedürfnissen. Es lohnt sich, gezielt die Kunden anzusprechen, die zu deinem Sortiment und deiner Region passen.
| Abnehmer | Was sie suchen | Gut, wenn du bietest |
|---|---|---|
| Regionale Restaurants & Gasthöfe | Frische, Geschichte, Saisonprodukte fürs Tagesgericht und die Karte | Gemüse, Salate, Fleisch, Kräuter, Spezialitäten mit Herkunft |
| Hofcafes & Cafes | Eier, Milchprodukte, Backzutaten, Obst, Marmeladen | verlässliche kleine bis mittlere Mengen, regionale Story |
| Kantinen & Gemeinschaftsverpflegung | große, gleichbleibende Mengen, klare Lieferfenster | Lagergemüse, Kartoffeln, Standardware in Menge |
| Hofladen-Kollegen & Läden | Sortimentsergänzung, was sie selbst nicht erzeugen | deine Spezialität als Zukaufware für ihr Regal |
| Bäckereien & Lebensmittelhandwerk | Rohstoffe in Verarbeitungsqualität | Mehl, Eier, Obst, Milch, Honig |
Der wichtigste Unterschied zum Endkunden: Diese Abnehmer kaufen regelmäßig und kalkulieren mit dir. Ein Koch baut seine Karte um deine Verfügbarkeit herum, eine Kantine plant ihren Speiseplan voraus. Wer einmal Vertrauen aufgebaut hat, bleibt – Zuverlässigkeit ist im B2B die Währung, nicht der niedrigste Preis.
B2B vs. B2C: was im Gastronomie-Verkauf wirklich anders ist
Wer aus dem Endkundengeschäft kommt, denkt schnell, B2B sei "das Gleiche, nur größer". Das stimmt nur halb. Ein Restaurant tickt anders als ein Privatkunde, und wenn du diese Unterschiede kennst, gewinnst du den Auftrag – und behältst ihn.
| Kriterium | Endkunde (B2C) | Gastronomie / Handel (B2B) |
|---|---|---|
| Bestellmenge | klein, für den Haushalt | groß, kalkuliert nach Speiseplan |
| Rhythmus | spontan, unregelmäßig | fest, wiederkehrend (z. B. jeden Dienstag) |
| Preis | Endkundenpreis pro Stück | Mengen- und Staffelpreise, oft netto verhandelt |
| Wichtigstes Kriterium | Frische, Erlebnis, Vertrauen | Zuverlässigkeit, Planbarkeit, gleichbleibende Qualität |
| Beziehung | viele lose Kontakte | wenige enge Partnerschaften |
| Kennzeichnung | LMIV für Endverbraucher | Lieferschein, ggf. Spezifikationen, Rückverfolgbarkeit |
Der zentrale Punkt: Im B2B verkaufst du nicht ein einzelnes Produkt, sondern eine verlässliche Belieferung. Ein Koch, der dienstags für das Wochenende plant, muss sich darauf verlassen können, dass deine Lieferung pünktlich und in der zugesagten Qualität ankommt. Fällst du einmal kurzfristig aus, steht er ohne Hauptzutat da. Genau deshalb zählt im B2B nicht der Schnäppchenpreis, sondern dass du dein Wort hältst – Woche für Woche.
Sortiment und Mengen: was die Gastronomie von dir braucht
Nicht jedes Produkt aus deinem Hofladen eignet sich gleich gut für die Gastronomie – und umgekehrt verlangt ein Restaurant oft anders konfektionierte Ware als ein Privatkunde. Bevor du anbietest, lohnt es sich, dein Sortiment durch die Küchenbrille zu betrachten.
- Gastronomiegerechte Gebinde: Ein Koch will keine 250-Gramm-Schale, sondern die Kiste, den Sack, das Kilo. Lege für deine B2B-Kunden größere Einheiten und passende Gebindegrößen an, statt sie aus Endkunden-Portionen zusammenrechnen zu lassen.
- Verlässliche Verfügbarkeit: Ein Restaurant baut seine Karte auf das, was es sicher bekommt. Kommuniziere ehrlich, was du in welcher Menge und Saison liefern kannst – lieber etwas weniger versprechen und sicher liefern.
- Gleichbleibende Qualität und Kalibrierung: In der Küche zählt Konstanz. Wenn deine Möhren mal dünn und mal dick sind, Ändert sich die Garzeit. Sortierte, gleichmäßige Ware ist im B2B oft mehr wert als reine Frische.
- Variable Gewichtsabrechnung: Fleisch, Käse am Stück oder loses Gemüse rechnest du nach tatsächlichem Gewicht ab. Genau dafür gibt es die variable Gewichtsabrechnung (zum Beispiel Fleisch nach Schlachtgewicht), sodass der Lieferschein stimmt.
- Saison als Verkaufsargument: Was bei dir gerade reif ist, ist für einen guten Koch ein Geschenk. Biete deine Saisonhighlights aktiv an – ein Spargelhof, der im Mai zuverlässig liefert, wird zum festen Partner.
In deinem Online-Hofladen bildest du genau diese Bandbreite ab: Artikel mit Varianten nach Gewicht, Sorte oder Größe, Staffelpreisen für größere Mengen und einer Verfügbarkeit, die du nach Saison und Wochentag steuerst. So sieht dein Gastronomie-Kunde sofort, was wann und in welcher Menge zu haben ist.
Feste Bestellrhythmen und zuverlässige Lieferung
Das Herz des B2B-Geschäfts ist der feste Rhythmus. Ein Restaurant, das jeden Dienstag und Freitag beliefert wird, plant seine Küche danach. Genau diese Wiederkehr macht deinen Umsatz planbar – und entlastet dich, weil du Touren und Ernte bündeln kannst.
Bestellrhythmen, die für beide Seiten funktionieren
Lege gemeinsam mit deinem Kunden feste Liefertage und Bestellschlusszeiten fest. Ein typisches Muster: Bestellung bis Sonntagabend, Lieferung am Dienstag. So weiß der Koch, bis wann er disponieren muss, und du weißt rechtzeitig, was du ernten und einpacken musst. Für wiederkehrende Standardbestellungen eignen sich Warenkorb-Abonnements – der Kunde richtet seine feste Wochenbestellung einmal ein, du bekommst sie automatisch.
Lieferwege, die zur Gastronomie passen
- Eigene Lieferung mit Tourenplanung: Wenn deine Abnehmer in der Region sitzen, fährst du eine feste Tour. Die automatische Tourenplanung nach dem Milchmann-Prinzip bündelt B2B- und B2C-Stopps zu einer effizienten Route mit Picklisten und Lieferscheinen.
- Abholung ab Hof: Manche Gastronomen holen selbst – ein fester Abholtermin ist die einfachste Lieferform und kostet dich keine Fahrtzeit.
- Versand per DPD: Liegt ein Spezialitäten-Restaurant außerhalb deiner Tour, verschickst du bundesweit per Paket, bei frischer Ware mit Temperaturklassen.
Zuverlässigkeit ist dein stärkstes Verkaufsargument. Klare Bestellstatus, Push-Benachrichtigungen und ein sauberer Lieferschein zeigen deinem Gastronomie-Kunden, dass er sich auf dich verlassen kann. Wie du eine eigene Liefertour systematisch aufbaust, vertieft der Ratgeber Lebensmittel-Lieferdienst aufbauen.
Preisgestaltung im B2B: faire Mengenpreise statt Endkundentarif
Die häufigste Unsicherheit beim Einstieg ins Gastronomie-Geschäft ist der Preis. Ein Restaurant erwartet andere Konditionen als ein Privatkunde – aber das heißt nicht, dass du dich verschenken musst. Im Gegenteil: Weil im Direktverkauf die Handelsstufen wegfallen, hast du Spielraum, der im Großhandel nicht existiert.
Warum B2B-Preise anders kalkuliert werden
Dein Gastronomie-Kunde kauft große, regelmäßige Mengen und nimmt dir Planungssicherheit ab. Dafür erwartet er einen Mengenpreis unterhalb des Endkundentarifs – das ist im B2B normal und fair. Deinen Vorteil ziehst du aus dem Volumen und der Planbarkeit, nicht aus dem Stückpreis. Bilde diese Logik über Staffelpreise ab: Ab einer bestimmten Abnahmemenge sinkt der Preis pro Einheit automatisch.
Der Wertschöpfungs-Vergleich spricht für dich
Der eigentliche Grund, warum sich faire B2B-Preise für dich rechnen, liegt in der Kette dahinter. So viel vom Endpreis bleibt beim Erzeuger:
| Verkaufsweg | Anteil beim Erzeuger |
|---|---|
| Großhandel | rund 35 Prozent |
| Supermarkt | rund 45 Prozent |
| Wochenmarkt | rund 75 Prozent |
| Direkt über Farmerino | 3,9 % Marge (Deckel 149 €/Mon.) |
Selbst wenn du dem Restaurant einen ordentlichen Mengenrabatt gibst, bleibt bei dir mehr hängen als über jeden Zwischenhändler – weil zwischen dir und dem Koch niemand mehr mitverdient. Du verhandelst deinen Preis selbst, statt ihn vom Großhandel diktiert zu bekommen.
Beide Kanäle in einem Online-Hofladen verwalten
Das Schöne am digitalen Hofladen: Du brauchst für dein B2B-Standbein kein zweites System. Restaurant, Kantine und Privatkunde laufen über denselben Shop – du steuerst nur, wer was zu welchem Preis sieht.
- Ein Sortiment, verschiedene Gebinde: Du legst Endkunden-Portionen und Gastronomie-Gebinde als Varianten desselben Produkts an. Der Privatkunde sieht die Schale, der Gastronom die Kiste.
- Staffel- und Mengenpreise automatisch: Die Staffelpreise sorgen dafür, dass größere Mengen günstiger werden – ohne dass du für jeden Kunden eine eigene Preisliste pflegen musst.
- Wiederkehrende Bestellungen als Abo: Feste Wochenbestellungen deiner Stammrestaurants laufen über Warenkorb-Abonnements automatisch ein, etwa als feste Gemüsekisten-Belieferung.
- Touren bündeln: Die Tourenplanung packt B2B- und B2C-Stopps in eine Route – eine Fahrt, viele Kunden.
- Alles im Blick: Bestellungen mit klarem Status, Picklisten, Lieferscheine, ein Analytics-Dashboard und die tagesgenaue Auszahlung über Stripe (mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung) gelten für beide Kanäle gleichermaßen.
Den vollständigen Funktionsumfang – von der Produkt- und Variantenverwaltung über Tourenplanung und Versand bis zu Abo-Kisten und Bewertungen – findest du auf der Seite Funktionen. Wer den größeren Software-Zusammenhang verstehen will, findet den Überblick im Ratgeber zur Direktvermarktungs-Software.
Erste Gastronomie-Kunden gewinnen: so gehst du vor
Dein bestes B2B-Akquise-Werkzeug hast du oft schon: deine Produkte und deine Geschichte. Köche lieben es, mit Gesicht und Herkunft zu werben – ein regionaler Erzeuger auf der Karte ist für ein Restaurant ein echtes Verkaufsargument. So baust du deinen ersten festen Abnehmer auf:
- Klein und konkret anfangen: Sprich gezielt Restaurants, Hofcafes und Läden an, die ohnehin auf Regionalität setzen. Ein Betrieb in deiner Nähe, der deine Werte teilt, ist der natürliche erste Partner.
- Mit einer Probe überzeugen: Bring dem Koch eine Kiste deiner besten Saisonware vorbei. Qualität, die er anfassen und schmecken kann, schlägt jede Preisliste.
- Verfügbarkeit transparent machen: Zeig deinem potenziellen Kunden deinen Online-Hofladen mit Saison- und Mengeninfos. Er sieht sofort, was er das ganze Jahr von dir erwarten kann.
- Zuverlässigkeit beweisen: Halte die erste Lieferung penibel ein – pünktlich, vollständig, in zugesagter Qualität. Der erste Eindruck entscheidet, ob aus dem Test ein fester Rhythmus wird.
- Den Endkundenkanal als Schaufenster nutzen: Gute Bewertungen und Sichtbarkeit auf der Plattform machen dich auch für Gastronomen glaubwürdig. Wer auf Höfe in der Umgebung gefunden wird, fällt auch lokalen Wirten auf.
Wichtig: Du musst nicht zehn Restaurants gleichzeitig gewinnen. Ein einziger fester Abnehmer, der jede Woche zuverlässig kauft, ist der Anfang deines planbaren B2B-Standbeins. Von dort wächst es über Empfehlungen – in der regionalen Gastroszene spricht sich ein guter Lieferant schnell herum.
Jetzt dein B2B-Standbein aufbauen
Du hast jetzt das ganze Bild: wer bei dir kauft, was die Gastronomie braucht, wie du Mengen, Rhythmen und Preise gestaltest und wie du B2B und B2C in einem Shop bündelst. Der nächste Schritt ist klein und ohne Risiko – du legst deinen Online-Hofladen an und richtest ihn so ein, dass Restaurants und Privatkunden gleichermaßen bei dir bestellen können.
Was dich erwartet:
- In unter 2 Minuten startklar: Konto anlegen, ohne Technikwissen, ohne Vertrag, ohne Kreditkarte.
- 0 Euro fix: keine Einrichtungsgebühr, keine Monatsgebühr, monatlich kündbar. Es fällt nur eine Plattform-Marge von 3,9 Prozent bei erfolgreichen Verkäufen an, gedeckelt auf 149 Euro im Monat – die 0,25 Euro Bearbeitungsgebühr pro Bestellung trägt der Kunde.
- Der größte Teil der Wertschöpfung bleibt bei dir: kein Zwischenhandel, dein Preis, deine Marge.
Aus deinen Produkten wird heute noch ein Shop, der dein Endkundengeschäft und dein neues Gastronomie-Standbein trägt. Kostenlos starten und den ersten Schritt zum planbaren B2B-Umsatz machen – oder dich vorher auf Partner werden Über den Ablauf informieren.
Häufige Fragen
Lohnt sich der Verkauf an Restaurants neben meinem Endkundengeschäft?
Ja, gerade die Kombination ist stark. Das B2B-Geschäft bringt dir große, wiederkehrende Mengen und planbaren Umsatz, während der Endkundenverkauf dir Sichtbarkeit und Marke gibt. Ein Koch, der deine Produkte auf der Karte führt, wird gleichzeitig zu deiner besten Werbung. Beide Kanäle laufen bei Farmerino über einen Online-Hofladen, du brauchst kein zweites System.
Wie unterscheidet sich der B2B-Verkauf an Gastronomie vom Verkauf an Privatkunden?
Im B2B kaufen wenige Abnehmer große Mengen in festen Rhythmen und erwarten Mengenpreise unterhalb des Endkundentarifs. Das wichtigste Kriterium ist nicht der niedrigste Preis, sondern Zuverlässigkeit und gleichbleibende Qualität, weil ein Restaurant seine Küche um deine Lieferung herum plant. Im B2C dagegen zählen viele kleine, spontane Bestellungen und das Frische-Erlebnis. Beides bildest du in deinem Shop über Varianten, Staffelpreise und steuerbare Verfügbarkeit ab.
Welche Mengen und Gebinde braucht ein Restaurant oder eine Kantine?
Gastronomie-Kunden wollen gastronomiegerechte Gebinde wie Kisten, Säcke oder Kilo-Einheiten statt Endkunden-Portionen. Lege deshalb für deine B2B-Kunden größere Varianten desselben Produkts an. Wichtig sind außerdem verlässliche Verfügbarkeit und gleichmäßige, kalibrierte Ware, weil sich in der Küche die Garzeit nach der Größe richtet. Lose Ware und Fleisch rechnest du über die variable Gewichtsabrechnung nach tatsächlichem Gewicht ab.
Wie gestalte ich die Preise für Gastronomie-Kunden im Vergleich zu Endkunden?
Gastronomie-Kunden erwarten einen Mengenpreis unterhalb des Endkundentarifs, weil sie groß und regelmäßig abnehmen. Das bildest du über Staffelpreise ab: Ab einer bestimmten Menge sinkt der Preis pro Einheit automatisch. Dein Vorteil entsteht aus Volumen und Planbarkeit, nicht aus dem Stückpreis. Weil zwischen dir und dem Restaurant kein Zwischenhandel sitzt, bleibt selbst mit Mengenrabatt der größte Teil der Wertschöpfung bei dir.
Wie liefere ich zuverlässig an meine Gastronomie-Kunden?
Lege mit deinem Kunden feste Liefertage und Bestellschlusszeiten fest, etwa Bestellung bis Sonntagabend und Lieferung am Dienstag. Für wiederkehrende Standardbestellungen eignen sich Warenkorb-Abonnements. Bei der Auslieferung bündelt die automatische Tourenplanung nach dem Milchmann-Prinzip deine B2B- und B2C-Stopps zu einer effizienten Route mit Picklisten und Lieferscheinen. Wer außerhalb deiner Tour liegt, kann ab Hof abholen oder bundesweit per DPD beliefert werden.
Kann ich B2B- und B2C-Kunden im selben Online-Hofladen verwalten?
Ja. Du brauchst kein zweites System: Restaurant, Kantine und Privatkunde laufen über denselben Shop. Du legst Endkunden-Portionen und Gastronomie-Gebinde als Varianten desselben Produkts an, steuerst Mengen über Staffelpreise und feste Wochenbestellungen über Warenkorb-Abonnements. Bestellungen, Tourenplanung, Lieferscheine und die tagesgenaue Auszahlung über Stripe gelten für beide Kanäle gleichermaßen.
Was kostet es, über Farmerino an die Gastronomie zu verkaufen?
Der Start kostet nichts: 0 Euro Einrichtung, 0 Euro pro Monat, kein Vertrag, monatlich kündbar. Es fällt nur eine Plattform-Marge von 3,9 Prozent auf den Netto-Warenwert an, und das ausschließlich bei erfolgreichen Verkäufen. Der Satz ist für alle Verkäufer gleich, ohne Rabatte, und auf 149 Euro pro Monat gedeckelt (ab rund 3.820 Euro Monatsumsatz zahlst du nie mehr als 149 Euro). Die 0,25 Euro Bearbeitungsgebühr pro Bestellung trägt der Kunde, nicht du.
Wie gewinne ich meine ersten Restaurants oder Hofcafes als Kunden?
Sprich gezielt Betriebe in deiner Nähe an, die ohnehin auf Regionalität setzen, und überzeuge mit einer Probe deiner besten Saisonware. Zeig deinem potenziellen Kunden deinen Online-Hofladen mit Saison- und Mengeninfos, damit er sieht, was er das ganze Jahr von dir erwarten kann. Entscheidend ist, die erste Lieferung penibel einzuhalten, denn Zuverlässigkeit macht aus dem Test einen festen Rhythmus. Ein einziger verlässlicher Abnehmer ist der Anfang, von dort wächst es über Empfehlungen.
Muss ich beim Verkauf an Gastronomie etwas Besonderes bei der Kennzeichnung beachten?
Im B2B kommt es vor allem auf einen sauberen Lieferschein und nachvollziehbare Rückverfolgbarkeit an, je nach Abnehmer auch auf Produktspezifikationen. Die LMIV-Pflichtangaben pflegst du ohnehin direkt am Artikel, sodass Herkunft und Allergene dokumentiert sind. Für rechtsverbindliche Anforderungen deines konkreten Falls sprich im Zweifel mit deiner Lebensmittelüberwachung oder einer fachkundigen Beratung.
Dein Rechenbeispiel
Rechne aus, was dir bleibt
Bei Farmerino zahlst du 0 € Einrichtung, 0 € im Monat und bindest dich an keinen Vertrag. Fällig wird nur eine Plattform-Marge von 3,9 % je erfolgreichem Verkauf, gedeckelt auf 149 € im Monat. Stell deinen geplanten Monatsumsatz ein und sieh, was dir bleibt.
Plattform-Marge (3,9 %, max. 149 €)
98 €
pro Monat
Dir bleiben
2.402 €
pro Monat
Hochgerechnet
28.830 €
pro Jahr
Gerechnet mit nur 3,9 % Plattform-Marge (gedeckelt auf 149 € im Monat) - ab rund 3.820 € Monatsumsatz zahlst du nie mehr als 149 €. Keine Fixkosten, keine Vertragsbindung, Zahlung nur bei erfolgreichem Verkauf. Zum Vergleich: über den Zwischenhandel bleibt beim Erzeuger oft nur rund ein Drittel des Endpreises.
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