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Modell-Vergleich für Direktvermarkter

Online-Hofladen: kostenlos mit Transaktionsgebühr oder monatliches Abo?

Kurzantwort: Ein Abo kostet jeden Monat Fixkosten – auch ohne Umsatz. Farmerino startet mit 0 Euro Fixkosten und nimmt 3,9 % zzgl. USt. vom Netto-Warenwert nur bei Verkauf, gedeckelt auf 149 €/Monat. Der Kunde trägt 0,25 € Bearbeitungsgebühr pro Bestellung und 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang. Welches Modell günstiger ist, hängt vom monatlichen Netto-Warenwert, zusätzlichen Gebühren und den Vertragsbedingungen ab. Du willst einen eigenen Online-Hofladen für deine regionalen Lebensmittel und stehst vor der Grundsatzfrage: ein günstiges Monats-Abo oder ein Modell ohne monatliche Plattformgebühr mit einer umsatzabhängigen Marge? Die Antwort hängt vom Netto-Warenwert, den variablen Gebühren, Zusatzkosten und Vertragsbedingungen ab. Der folgende Vergleich macht diese Größen berechenbar. Bei Farmerino zahlst du 0 Euro fix und eine flache Plattform-Marge von 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen, gedeckelt auf 149 €/Monat – ohne monatliche Plattformgebühr. Die Marge entsteht erst bei abgeschlossenen Bestellungen.

· Gründer

Aktualisiert am

Online-Hofladen: kostenlos mit Transaktionsgebühr oder monatliches Abo?

Was ist günstiger: ein Modell ohne Monatsgebühr oder ein Monats-Abo?

Welche Variante günstiger ist, hängt von Monatsgebühr, variablem Satz, Gebühren-Deckel, Zusatzkosten, Vertragslaufzeit und benötigtem Funktionsumfang ab. Der Break-even liegt dort, wo die verglichenen Gesamtkosten im selben Zeitraum gleich hoch sind.

Farmerino nutzt ein transaktionsabhängiges Modell: 0 € Einrichtung, 0 € pro Monat, keine Mindestlaufzeit, dazu 3,9 % Plattform-Marge zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen, gedeckelt auf 149 €/Monat. Ohne abgeschlossene Bestellung fällt keine Plattform-Marge an. Optionale Pakete wie die Hofladen-Kasse werden separat berechnet. Die Seite Online-Hofladen erstellen beschreibt den Aufbau. Hier geht es um die Kostenentscheidung.

Primärquellen (Orientierung, keine Rechtsberatung): DSGVO (VO (EU) 2016/679); BLE; BVL.

Wie sich die beiden Kostenmodelle unterscheiden

Vergleiche beide Modelle mit demselben Leistungsumfang und über denselben Zeitraum.

  • Abo-Modell: Eine feste Monatsgebühr fällt unabhängig vom Umsatz an. Zahlungs-, Transaktions-, App- und Einrichtungskosten sowie Mindestlaufzeit sind anbieterabhängig und müssen aus dem konkreten Vertrag ergänzt werden.
  • Transaktionsabhängiges Modell von Farmerino: Für den Online-Hofladen fallen 0 Euro Einrichtung und 0 Euro monatliche Plattformgebühr an. Die Plattform-Marge beträgt 3,9 % zzgl. USt. vom Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen und höchstens 149 €/Monat. Optionale Pakete und betriebliche Kosten werden separat betrachtet.

Der nächste Abschnitt zeigt eine vereinfachte Break-even-Rechnung. Für die Entscheidung ergänzt du anschließend alle Kosten, die in einem Modell nicht enthalten sind.

Vereinfachte Break-even-Rechnung

Wenn du ausschließlich eine feste Monatsgebühr mit einer ungedeckelten prozentualen Verkäufergebühr vergleichst, gilt:

Break-even-Netto-Warenwert = Monatsgebühr ÷ variabler Satz.

Das folgende Rechenbeispiel nutzt 3,9 % und angenommene Monatsgebühren, beides netto. Es vergleicht nur diese beiden Verkäuferkosten:

Angenommene AbogebührRechnerischer Break-even
20 Euro / Monat513 Euro Netto-Warenwert/Monat
39 Euro / Monat1.000 Euro Netto-Warenwert/Monat
79 Euro / Monat2.026 Euro Netto-Warenwert/Monat

Unterhalb des jeweiligen Werts ist die ungedeckelte 3,9-Prozent-Marge rechnerisch niedriger als die angenommene Monatsgebühr. Oberhalb ist sie rechnerisch höher. Bei Farmerino begrenzt der Deckel die Plattform-Marge jedoch auf 149 €/Monat. Zahlungs- und Kundenentgelte, optionale Pakete, Einrichtung, Fremdsysteme, Vertragslaufzeit und unterschiedliche Funktionen sind in dieser Kurzformel nicht enthalten und müssen für einen belastbaren Gesamtvergleich separat ergänzt werden.

Jahresvergleich für saisonale Betriebe

Die Break-even-Tabelle betrachtet einen Monat. Für saisonale Betriebe ist zusätzlich eine Jahresrechnung sinnvoll, die starke und schwache Monate getrennt abbildet.

Beim Abo bleibt die Monatsgebühr unabhängig vom Umsatz gleich. Beim transaktionsabhängigen Modell folgt die Plattform-Marge dem Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen und steigt nach Erreichen des Deckels nicht weiter. Vergleiche deshalb die Summe aller Monatsgebühren mit der Summe der variablen Gebühren über denselben Zeitraum.

Zusätzlich gehören Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist, optionale Module und Unterschiede im Funktionsumfang in den Vergleich. Farmerino hat keine Mindestlaufzeit. Optionale Pakete werden gesondert berechnet.

Das veröffentlichte Farmerino-Kostenmodell

Für den Kostenvergleich gelten folgende veröffentlichte Konditionen:

  • 0 € Einrichtung, 0 € pro Monat, keine Mindestlaufzeit für den Online-Hofladen.
  • 3,9 % Plattform-Marge zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen, für alle Verkäufer gleich.
  • Monatlicher Deckel von 149 €: Ab rund 3.820 € Netto-Warenwert im Monat beträgt die Plattform-Marge höchstens 149 €.
  • Separate Kundenentgelte: 0,25 € Bearbeitungsgebühr je Bestellung sowie 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang trägt der Kunde.
  • Auszahlungen werden täglich über Stripe angestoßen, mit 14 Tagen Sicherheitsverzögerung.

Bei 800 Euro Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen beträgt die Plattform-Marge 31,20 Euro. Vor weiteren betrieblichen Kosten verbleiben 768,80 Euro dieses Warenwerts beim Betrieb. Optionale Pakete, Logistik, Verpackung, Arbeitszeit, Steuern und weitere betriebliche Kosten sind darin nicht enthalten. Vergleiche deshalb den Deckungsbeitrag der Absatzwege. Alle Funktionen findest du auf Funktionen.

Welches Modell passt zu deinem Hof?

Die Entscheidung sollte auf den tatsächlichen Monatswerten und dem benötigten Funktionsumfang beruhen. Prüfe insbesondere:

  • Du startest gerade oder verkaufst saisonal schwankend (Hofladen, Marktstand-Ergänzung, erste Online-Schritte): Vergleiche die umsatzabhängige Gebühr mit einer Monatslizenz über deine gesamte Saison.
  • Du verkaufst ganzjährig sehr konstant und sehr viel über dem Break-even: Ein reines Abo kann rechnerisch günstiger sein. Rechne mit allen Monaten, Zahlungsgebühren, Zusatzmodulen und der Vertragslaufzeit.
  • Du willst Kanäle testen oder kombinierst Abholung, Lieferung und Versand: Prüfe, ob der Funktionsumfang den Parallelbetrieb abbildet, etwa eine Abo-Gemüsekiste neben dem Einzelverkauf.

Eine allgemeine Empfehlung lässt sich ohne deine Umsätze und Zusatzkosten nicht ableiten. Nutze die Break-even-Rechnung mit deinen eigenen Zahlen.

Auch die Lieferung ohne Fixkosten

Die Debatte um Grundgebühr oder Umsatzbeteiligung dreht sich meist nur um die Software. Der größere Fixkostenblock steht daneben: ein Lieferfahrzeug. Leasing, Versicherung, Wartung und ein Fahrer laufen weiter, auch in der Woche mit vier Bestellungen – das ist genau die Kostenform, die ein Umsatzbeteiligungsmodell bei der Software vermeiden soll.

Bei der Lieferung geht dasselbe Prinzip. Auf Farmerino übernimmst du ein Gebiet, das ein Fahrbetrieb veröffentlicht hat, und bezahlst je Fahrt – nicht je Monat. Fährst du in einer Woche nicht, kostet es nichts. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Mindestmenge, und das Fahrtentgelt geht an den Fahrbetrieb, der davon 3,9 % zzgl. USt. als Plattformanteil abgibt. Für dich kommt zur vereinbarten Liefergebühr nichts hinzu.

Fahrtentgelt, Verpackung und Übergabeaufwand gehören separat in die Deckungsbeitragsrechnung. Sie sind nicht Teil der Plattform-Marge.

Welche Kosten in den Gesamtvergleich gehören

Ergänze zur beworbenen Grundgebühr alle Posten aus dem konkreten Vertrag:

  • Vertragslaufzeit: Mindestlaufzeit, Verlängerung und Kündigungsfrist.
  • Zahlungs- und Transaktionsgebühren: Bezugsgröße, Satz, Mindestentgelt, Rückerstattungen und Chargebacks.
  • Infrastruktur: Domain, Hosting, Apps, Schnittstellen und gegebenenfalls Hardware.
  • Kundenentgelte: Bei Farmerino trägt der Kunde 0,25 € Bearbeitungsgebühr je Bestellung sowie 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang als separate Posten.
  • Funktionsumfang: Vergleiche Tourenplanung, Pfand, LMIV-Felder und weitere benötigte Abläufe auf gleicher Grundlage. Der Leitfaden Direktvermarktungs-Software beschreibt die Prüfkriterien.

Dokumentiere für jeden Anbieter Quelle und Stand der Konditionen. So bleibt die Rechnung nachvollziehbar, auch wenn Preise oder Tarife geändert werden.

Bei kostenfreien Angeboten sollte außerdem transparent sein, wie der Dienst finanziert wird und welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden. Der Beitrag kostenlose Hofladen-Software und Nutzungsdaten liefert dafür eine Prüfliste.

Das transaktionsabhängige Modell prüfen

Das Modell ohne monatliche Plattformgebühr und ohne Mindestlaufzeit lässt sich anhand tatsächlicher Betriebszahlen bewerten. Die Plattform-Marge entsteht bei abgeschlossenen Bestellungen. Optionale Pakete und betriebliche Kosten erfasst du separat.

So gehst du weiter:

Erfasse über einen repräsentativen Zeitraum Netto-Warenwert, Gebühren, Arbeitszeit, Logistikkosten und Deckungsbeitrag. Für den Online-Hofladen fallen keine Einrichtungs- und Monatsgebühren an. Die Plattform-Marge beträgt 3,9 % zzgl. USt. vom Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen und ist auf 149 € pro Monat gedeckelt.

Häufige Fragen

Was ist günstiger: ein Online-Hofladen ohne Monatsgebühr oder ein monatliches Abo?

Das hängt vom monatlichen Netto-Warenwert, den Zusatzkosten, dem benötigten Funktionsumfang und den Vertragsbedingungen ab. Die Kurzformel Monatsgebühr geteilt durch 0,039 vergleicht nur eine feste Gebühr mit der ungedeckelten 3,9-Prozent-Marge. Der Farmerino-Deckel, optionale Pakete, Zahlungs- und Kundenentgelte sowie unterschiedliche Leistungen müssen separat berücksichtigt werden. Saisonale Betriebe sollten Monats- und Jahreswerte vergleichen.

Ab welchem Netto-Warenwert liegt der rechnerische Break-even?

Für den vereinfachten Vergleich teilst du die Monatsgebühr des anderen Anbieters durch 0,039. Bei einer angenommenen Monatsgebühr von 39 Euro ergibt das 1.000 Euro Netto-Warenwert. Diese Rechnung vergleicht nur die feste Gebühr mit der ungedeckelten Farmerino-Marge. Die Marge ist bei Farmerino auf 149 €/Monat begrenzt. Zusatzkosten und Leistungsunterschiede gehören in den Gesamtvergleich.

Hat Farmerino eine monatliche Plattformgebühr?

Für den Online-Hofladen fallen 0 € Einrichtung und 0 € monatliche Plattformgebühr an. Es gibt keine Mindestlaufzeit. Die Plattform-Marge beträgt 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen und höchstens 149 €/Monat. Optionale Pakete wie die Hofladen-Kasse werden separat berechnet.

Was kostet die Plattform-Marge bei Farmerino genau?

Die Plattform-Marge liegt bei 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert pro Verkauf – für alle Verkäufer gleich, ohne Staffeln und ohne Rabatte über Empfehlungs- oder Umsatzcodes. Pro Monat ist sie auf 149 € je Verkäufer gedeckelt: Ab rund 3.820 € Netto-Warenwert im Monat zahlst du nie mehr als 149 €. Hinzu kommen zwei Kundenentgelte: 0,25 € Bearbeitungsgebühr pro Bestellung sowie 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang, die der Kunde trägt und die deinen Erlös nicht belastet.

Warum ist das Abo-Risiko für einen Hof besonders hoch?

Ein Abo verursacht eine feste Monatsgebühr unabhängig vom Umsatz. Beim umsatzabhängigen Modell richtet sich die Plattform-Marge nach dem Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen und kann in Monaten ohne abgeschlossene Bestellungen null betragen. Vergleiche beide Modelle über denselben Jahreszeitraum.

Wie viel von meinem Umsatz behalte ich bei Farmerino?

Die Plattform-Marge beträgt 3,9 % zzgl. USt. auf den Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen, gedeckelt auf 149 €/Monat, und der Kunde trägt 0,25 € Bearbeitungsgebühr pro Bestellung und 2,5 % des Bestellwerts zuzüglich 0,25 € je Zahlungsvorgang. Wie viel tatsächlich übrig bleibt, hängt von Preis, Kosten, Absatz und Eigenleistung ab.

Wie rechne ich meinen eigenen Break-even aus?

Teile für den vereinfachten Vergleich die echte Monatsgebühr eines Abo-Anbieters durch 0,039. Beispiel: 50 Euro geteilt durch 0,039 ergibt rund 1.282 Euro Netto-Warenwert. Das Ergebnis vergleicht nur die Monatsgebühr mit der ungedeckelten Plattform-Marge. Ergänze den Farmerino-Deckel von 149 €/Monat, Vertragslaufzeit, optionale Pakete, Payment-Kosten und Unterschiede im Funktionsumfang.

Kann ich Farmerino ohne monatliche Grundgebühr testen?

Ja. Für den Online-Hofladen gibt es keine Einrichtungs- und Monatsgebühr und keine Mindestlaufzeit. Du legst das Konto online ohne Kreditkarte an. Die Plattform-Marge fällt bei abgeschlossenen Bestellungen an. Für eine belastbare Bewertung solltest du Erlös, Arbeitszeit, Verpackung, Logistik und alle Gebühren über einen repräsentativen Zeitraum erfassen.

Dein Rechenbeispiel

Rechne aus, was bei dir bleibt

Bei Farmerino zahlst du 0 € Einrichtung und 0 € im Monat. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Farmerino behält 3,9 % je abgeschlossenem Verkauf zuzüglich Umsatzsteuer, gedeckelt auf 149 € im Monat. Stelle deinen geplanten Netto-Warenwert ein und sieh den Betrag nach diesem Abzug.

200 €15.000 €

Anteil (3,9 %, höchstens 149 €)

98 €

pro Monat, zzgl. USt.

Bleibt bei dir

2.384 €

pro Monat

Hochgerechnet

28.608 €

pro Jahr

Der Rechner berücksichtigt ausschließlich den Anteil von 3,9 %, gedeckelt auf 149 € im Monat, samt der Umsatzsteuer darauf. „Bleibt bei dir“ ist der Warenwert nach diesem Abzug. Eigene Kosten, Rückerstattungen und optionale Pakete sind nicht enthalten. Die separat ausgewiesenen Bearbeitungs- und Zahlungsentgelte trägt der Kunde. Ab rund 3.820 € Netto-Warenwert bleibt es bei 149 € Anteil.

Konto anlegen

Bereit für deinen eigenen Online-Hofladen?

Farmerino erhebt keine Einrichtungs- oder Monatsgebühr und hat keine Mindestlaufzeit. Vom Netto-Warenwert abgeschlossener Bestellungen behält Farmerino 3,9 % zzgl. USt., gedeckelt auf 149 € pro Monat. Unterstützung bei der Einrichtung kannst du kostenlos anfragen.