Die Spargelsaison entscheidet in wenigen Wochen über viel Umsatz
Die Spargelsaison ist kurz, intensiv und wirtschaftlich entscheidend. Zwischen Saisonstart im Frühjahr und dem traditionellen Ende am 24. Juni (Johannistag) erzielen viele Betriebe einen großen Teil ihres Jahresumsatzes. Für Spargelanbauer kommt es deshalb auf gute Vorbereitung, eine schnelle Vermarktung und vor allem auf flexible Verkaufsprozesse an.
Vor der Saison: Kunden rechtzeitig aufbauen
Wer Spargel direkt vermarkten will, sollte schon vor dem ersten großen Erntetag sichtbar sein. Kündige den Saisonstart auf deinem Farmerino-Profil, in Social Media und bei Bestandskunden an. So wissen deine Kunden frühzeitig, wann sie wieder frischen Spargel vom Hof bestellen können, und du startest mit Reichweite in die Saison.
Das wichtigste Feature für Spargelanbauer: Verfügbarkeitstage
Für die Spargel-Direktvermarktung ist vor allem entscheidend, dass du nur die Mengen verkaufst, die du tatsächlich frisch stechen kannst. Genau dafür sind die Verfügbarkeitstage besonders wichtig. Du steuerst tagesaktuell, wann Spargel bestellbar ist und welche Mengen du zuverlässig anbieten kannst. So vermeidest du Überverkäufe, reagierst auf Wetter und Erntemenge und hältst dein Frischeversprechen gegenüber deinen Kunden ein.
Spargel online verkaufen: Sortiment klar aufbauen
Wenn du Spargel online verkaufen möchtest, lohnt sich ein übersichtliches Sortiment. Biete verschiedene Sortierungen und Produktvarianten an, zum Beispiel weißen Spargel in unterschiedlichen Klassen, grünen Spargel, Spargelbruch oder Spargelspitzen. So sprichst du unterschiedliche Zielgruppen an – von Kunden für das Feiertagsessen bis zu Käufern, die günstigen Spargel für Suppe, Pfanne oder Auflauf suchen.
Tagesfrischer Spargel ist dein stärkstes Verkaufsargument
Beim Spargelverkauf zählt Frische. Kunden wollen wissen, dass der Spargel nicht lange gelagert wurde, sondern möglichst frisch vom Feld kommt. Genau hier spielen die Verfügbarkeitstage ihre Stärke aus: Du gibst nur die Ware frei, die du aktuell geerntet hast oder sicher ernten kannst. So wird aus deinem Qualitätsversprechen ein verlässlicher Verkaufsprozess.
Lieferung und Abholung in der Hochsaison effizient organisieren
In der Hochsaison muss es oft schnell gehen. Wer Spargel direkt vermarktet, profitiert von festen Abholtagen oder mehreren Liefertagen pro Woche. So bekommen Kunden ihren frischen Spargel ohne lange Wartezeit. Gleichzeitig behältst du mit klaren Verfügbarkeitstagen und planbaren Auslieferungen die Kontrolle über Mengen, Ernte und Logistik.
Cross-Selling: Spargel verkauft selten allein
Spargel kaufen viele Kunden zusammen mit passenden Produkten. Ergänze dein Angebot deshalb um neue Kartoffeln, Schinken, Butter, Sauce Hollandaise oder saisonal auch Erdbeeren. So steigt der Warenkorbwert, und aus einem Spargelkauf wird oft die erste Bestellung weiterer Hofprodukte in deinem Online-Hofladen.
Saisonende aktiv nutzen
Auch das Ende der Spargelsaison ist ein starkes Verkaufssignal. Nutze den Countdown bis zum 24. Juni aktiv in deiner Vermarktung: „Nur noch diese Woche frischer Spargel“ oder „Letzte Chance vor Johannistag“. Das erhöht die Kaufbereitschaft und hilft dir, die Saison stark abzuschließen. Danach kannst du deine Kunden direkt zu Erdbeeren, Kirschen oder Sommergemüse weiterführen. Werde Farmerino-Partner.
Geschrieben von
Farmerino Redaktion
Unser Redaktionsteam schreibt über regionale Lebensmittel, nachhaltige Ernährung und die Menschen hinter den Höfen.




